WikiDer > Pentax ME-F
Das Pentax ME-F ist ein Spiegelreflexkamera mit Wechselobjektiv und 35-mm-Film richtet sich an Amateure. Die Kamera wurde von November 1981 bis 1984 von Asahi Optical Co., Ltd. hergestellt. (2002 umbenannt in Pentax). Die ME-F ist eine stark modifizierte Version der Pentax ME-Super von 1979 und gehört zur Pentax M-Serie. Diese Familie verwendet ein ultrakompaktes Gehäuse aus einer Aluminiumlegierung und ist eine der leichtesten und kleinsten analogen 35-mm-Spiegelreflexkameras mit Vollformat, die jemals hergestellt wurden.
Die Kamera verwendet a Seiko MFC-E2 Vertikalverschluss mit Metalllamellen, mit einer Geschwindigkeit von 4 Sekunden bis 1/2000 Sekunde und Blitzsynchronisation von 1/125 Sekunde. Die Kamera ist 87,5 mm hoch, 132 mm breit, 49 mm tief und wiegt 480 Gramm.
Bedeutung und Marktposition
Die ME-F ist eine historisch bedeutsame Kamera. Es ist das erste 35mmAutofokus-Kamera (AF), die produziert wurde. Es verfügt über ein integriertes Kontrasterkennungssystem durch das Objektiv, um den Fokuspunkt automatisch zu bestimmen. Obwohl der Autofokus mittelmäßig ist und die Kamera ein kommerzieller Flop wurde, ist die ME-F ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte der Kameratechnik. Nahezu alle Kameras, egal ob Film, Video oder Digital, verfügen heute über ein Autofokus-System.
Die ME-F war weder die erste Kamera mit AF, noch war sie die erste Spiegelreflexkamera mit AF. Diese Ehre geht an die Konica C35 AF, eine 1977er Kompaktkamera mit elektronischem Sucher und zum Polaroid SX-70 Sonar, eine 1978er SLR mit Echosystem.
Das 35-70-mm-Zoom ist nicht das erste Autofokus-Objektiv für Verbraucher. Neben den oben genannten Beispielen kamen Wechselobjektive von Canon, Ricoh und Chinon heraus.