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Peter Müller | ||||
Peter Müller im Jahr 2009 | ||||
| Geboren | 25. September1955 Illingen (Saar) | |||
| Politische Partei | CDU | |||
| Beruf | Politiker | |||
| Premierminister von Saarland | ||||
| Ernennung | 29. September 1999 | |||
| Schlussendlich | 10. August 2011 | |||
| Vorgänger | Reinhard Klimmt | |||
| Nachfolger | Annegret Kramp-Karrenbauer | |||
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Peter Aloysius Müller (Illingen (Saar), 25. September1955) ist ein Deutsche Rechtsanwalt und ehemaliger Politiker der CDU.
Biografie
Müller studierte Rechts- und Politikwissenschaften und arbeitete einige Zeit als juristischer (wissenschaftlicher) Assistent, bevor er 1986 einstieg Richter wurde. Er lehrte auch die Universität Saarbrücken.
Von 1983 bis 1987 war Müller Vorsitzender des Junge UnionAbteilung von Saarland, der kommunalpolitischen Jugendorganisation der CDU und der CSU. Bei den Landtagswahlen 1990 wurde er erstmals gewählt Landtag des Saarlandes, wo er ab 1994 als Fraktionsführer der CDU. In dieser Funktion fungierte er auch als Oppositionsführer der SPDSchränke von Oskar Lafontaine (1994–1998) und Reinhard Klimmt (1998–1999). 1995 wurde Müller Vorsitzender der CDU im Saarland, die er bis 2011 innehatte. Ab 1998 war er auch Teil des Bundes Parteivorstand.
Unter Müllers Führung wurde die CDU bei der Landtagswahl 1999 erstmals seit mehr als zwei Jahrzehnten wieder stärkste Partei im Saarland. Die Partei erhielt sogar die absolute Mehrheit und konnte so die Regierung aus eigener Kraft bilden. Müller wurde Ministerpräsident und sein Kabinett trat am 29. September desselben Jahres sein Amt an. Bei den Wahlen 2004, bei denen er unter anderem gegen den SPD-Parteivorsitzenden kandidierte Heiko Maas, gelang es Müller, die Vormachtstellung der CDU etwas weiter auszubauen, woraufhin er für eine zweite Amtszeit wiedergewählt wurde. Von November 2008 bis Oktober 2009 war er Präsident der Bundesrat.
Bei der Landtagswahl 2009 blieb die CDU die mit Abstand größte Partei im Saarland, verlor aber ihre absolute Mehrheit. Als Ergebnis musste eine Zusammenarbeit mit anderen Parteien geschmiedet werden. Am 10. November 2009 wurde eine Regierung bestehend aus CDU, FDP und Bundnis 90/Die Grünen. Dieses sogenannte Jamaika-Koalition war der erste seiner Art in Deutschland. Müller blieb Ministerpräsident und wurde auch zum Justizminister ernannt.
Nach fast zwölf Jahren als Regierungschef trat Müller im August 2011 als Richter im Bundesverfassungsgericht zu Karlsruhe. Als Parteivorsitzender und Ministerpräsident wurde er von seinem Parteikollegen abgelöst Annegret Kramp-Karrenbauer.
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| Bibliographische Informationen |
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Gemeinsame Normdatei:132345064 |