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Peter Nijkamp | ||||
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| Persönliche Informationen | ||||
| Geburtsdatum | 26. Februar1946 | |||
| Geburtsort | Dalfsen | |||
| Staatsangehörigkeit | ||||
| Aktivitäten | ||||
| Disziplin | Ökonometrie | |||
| Universität | Vrije Universiteit Amsterdam | |||
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Peter Nijkamp (Dalfsen, 26. Februar1946) ist ein Holländer Ökonometriker. Seit 1. Januar 2009 ist er Universitätsprofessor zum Freie Universität im Amsterdam.
Werdegang
Nijkamp studierte Ökonometrie an der Niederländisches Wirtschaftskolleg und arbeitete nach seinem Beförderung ab 1973 an der Freien Universität Amsterdam, seit 1975 als Professor Regionalwirtschaft und Wirtschaftsgeographie. Nijkamp hat zahlreiche Publikationen auf verschiedenen Gebieten veröffentlicht und viele Doktoranden betreut.
Kontroverse
Im Mai 2013 wurde Nijkamp mit Vorwürfen wissenschaftlicher Fahrlässigkeit konfrontiert. Am 28. Mai wurde die bevorstehende Promotion eines seiner Doktoranden verschoben, weil Beschwerden über die Dissertation eingereicht worden waren, an der Nijkamp maßgeblich beteiligt war. Die VU leitete eine Untersuchung unter der Leitung von Professor für Psychologie Pieter Drenth ein.[1] Nijkamp zog sich als Promoter zurück[2] und dem Doktoranden wurde die Möglichkeit gegeben, die Dissertation anzupassen und zu promovieren.
Am 7. Januar 2014 wurde bekannt, dass Nijkamp in dieser Angelegenheit, aber auch in anderen Fällen Selbstplagiat wurde von einem Anonymen beschuldigt Hinweisgeber.[3] Die VU beschloss daraufhin, das gesamte 'uvre Nijkamps von einer Kommission unter Vorsitz des emeritierten Professors Jaap Zwemmer auf (Selbst-)Plagiate untersuchen zu lassen.[4][5]
Im März 2015 kam die Nationale Körperschaft für wissenschaftliche Integrität (LOWI) zu dem Schluss, dass Nijkamp und seinem Doktoranden kein Plagiat, sondern lediglich fahrlässige Quellenangaben angelastet werden können. Das Gremium tadelte die VU hinsichtlich der Art und Weise, wie sie mit den Vorwürfen umgegangen und wie sie sich in der Öffentlichkeit verhalten habe.[6] Das von der VU eingesetzte Zwemmer-Komitee kam zuvor zu dem Schluss, dass Nijkamp frühere Arbeiten in neuen Publikationen wiederverwendet habe[7] und dass dies als "fragwürdige Forschungspraktiken" qualifiziert wird.[8] Von dieser Schlussfolgerung distanzierte sich die VU teilweise.[8] Nijkamp selbst stellte unter anderem fest, dass die Auswahl der vom Ausschuss geprüften Werke qualitativ und quantitativ unzureichend war, um solche Schlussfolgerungen zu stützen.[9]
Ehrungen und Funktionen
Im 1996 wurde er der Spinoza-Preis verliehen NWO. Nijkamp ist Mitglied der Königlich Niederländische Akademie der Wissenschaften und war vom 1. Juni 2002 bis 11. Dezember 2008 Vorsitzender der NWO.
Am 1. März 2008 trat Nijkamp dem Urban Innovation College der Nicis-Institut, das Soziale Spitzeninstitut der Städte.
Neben zahlreichen Positionen in wissenschaftlichen Foren war Nijkamp auch als Berater von Institutionen wie dem Weltbank, das Europäische Kommission, das OECD, das Europäischer Rat und der Niederländische Regierung.
Externe Links
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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