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Peter van Pels
Peter van Pels
Peter van Pels (1942)
Allgemeines
Geburtsdatum8. November1926
Sterbedatum5. Mai1945
SexMann
GeburtsortOsnabrück
Ort des TodesMauthausen
Portal  Portalsymbol  Zweiter Weltkrieg
Stolpersteine für die Familie Pels

Peter Aron van Pels (Osnabrück, 8. November1926 - Mauthausen, 5. Mai1945) war der Sohn von Auguste und Hermann van Pels und einer der acht Personen, die sich in der Hinterhaus, wo auch immer Anne Frank versteckte sich.

Peter und seine Eltern flohen 1937 wegen des aufsteigenden Nationalsozialismus aus Deutschland in die Niederlande. Sein Vater war Holländer und seine Mutter Deutsche. Sie lebten in Amsterdam auf der Zuideramstellaan, direkt hinter der Familie Frank auf der Merwedeplein. Jeder, der Peter kannte, sagte von ihm, dass er sehr geschickt sei. Von 13. Juli1942 Peter tauchte mit seinen Eltern im Hinterhaus unter, zusammen mit der Familie Frank und dem Zahnarzt Fritz Pfeffer. Nach mehr als zwei Jahren im Versteck schienen sie verraten worden zu sein. Er, Otto Frank, Fritz Pfeffer und Hermann van Pels kam in die Männerabteilung von Auschwitz. Kurz vor der Befreiung des Lagers durch die Russen gingen Peter und viele andere Häftlinge auf einen „Todesmarsch“ nach march Mauthausen im Österreich geschickt. Das war nur das Schicksal derer, die noch gehen konnten: Otto Frank wurde in Auschwitz zurückgelassen. Peter starb im KZ Mauthausen, drei Tage vor der Befreiung.

Wissenswertes

Der britische Autor Sharon Dogar schrieb einen Roman mit Peter Aron van Pels in der Hauptrolle: angefügt. Die unglaubliche Geschichte des Jungen, der Anne Frank liebte, ins Niederländische übersetzt als Der Junge im Hinterhaus. Dieses Buch wurde von bestimmten Seiten stark kommentiert, weil Dogar vermutete, dass Anne Frank und Peter eine sexuelle Beziehung hatten. Der Autor glaubte, dass von Annes Tagebuch ausgemacht zu haben.[Quelle?] Franks Cousine, Kumpel Elias, erkennt sich in diesem skizzierten Bild von Dogar nicht wieder.[1]

Literaturverzeichnis

  • Harry Paape, David Barnouw und Gerrold van der Stroom, Die Tagebücher der Anne Frank. Bert Bakker, Amsterdam (2004).
  • Jeroen De Bruyn und Joop van Wijk, Bep Voskuijl, jenseits der Stille. Eine Biografie des jüngsten Helfers des Hinterhauses. Prometheus/Bert Bakker, Amsterdam (2015).
  • Miep Gies und Alison Leslie Gold, Erinnerungen an Anne Frank. Die Geschichte von Miep Gies, der Stütze der Familie Frank im Hinterhaus. Bert Bakker, Amsterdam (1987).
  • Ernst Schnabel, Anne Frank. Spur eines Kindes. Fischer-Bucherei, Frankfurt am Main (1958).

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