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Petrocorii
Gallien um 54 v. Chr., mit angegebenem Gebiet der Petrocorii

Das Petrocori waren ein Gallischer Stamm, die vor ihrer Unterwerfung durch die Römer das Gebiet in der Gegenwart Perigord bewohnt, zwischen den Flüssen de Dordogne und der Insel.

Die Hauptstadt der Petrocorii war Vesunna, heute present Perigueux. Andere Städte in ihrem Gebiet waren Corterate, Trajectus und Diolindum.

Westlich ihres Lebensraums, die Bituriges Kubik in der Region um das heutige Bordeaux, nördlich im Limousin de Lemovices, Osten bzw. Südosten, die Nitiobroges und der Cadurcia und im Osten hatten die Petrocorier ihre Nachbarn im mächtigen gallischen Stamm der Arvernia.

Sowohl Périgueux als auch de Périgord haben ihren Namen vom latinisierten Namen des Stammes. Der Name ist gallischen Ursprungs und setzt sich aus den Wörtern „petru-“ (vier) und „corii“ (Armee) zusammen und bedeutet somit „die vier Heere“.

Strabo erwähnte die Petrocorii in seiner Geographia und bemerkte, dass sie feine Eisenarbeiten besaßen.

Quellen

  • Strabo, Erdkunde, Absatz IV.2.2
  • Venceslas Kruta, Les Celtes, histoire et dictionnaire, Robert Laffont, Paris, 2000.
  • Xavier Delamarre, Dictionnaire de la langue gauloise : Une approche linguistique du vieux-celtique Continental, Errance, Paris, 2003.