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Philippe le Hodey

Philippe Valentin Henry Marie le Hodey (Odessa, 16. November1914 - Brüssel, 16. September1966) war ein BelgierVertreter des Volkes und Senator.

Lebenszyklus

Le Hodey war ein Sohn von Raymond Le Hodey und Marie-Anatole de Seguins Pazzis. 1943 heiratete er Elisabeth Coppée (22. Januar 1920 – 27. Juli 2013), Tochter von Baron Evence Coppée. Sie hatten sieben Kinder, darunter vier Söhne, die vielen Nachkommen Namensträger gegeben haben.

Er promovierte in Rechtswissenschaften (1936) an der UCL und wurde beruflich Industrieller. Andererseits war er viele Jahre in der Pfadfinderbewegung aktiv.

Er wurde 1949 gewählt PSC-Vertreter für die Bezirk Neufchâteau-Virton und übte dieses Mandat bis 1965 aus. 1965 wurde er Senator, ein Mandat, das durch seinen frühen Tod abgebrochen wurde.

Er war auch Mitglied von

1965 wurde er in den belgischen Erbadel aufgenommen. Als Motto nahm er: L'étoile mene.

Betty Le Hodey

Die Witwe von Philippe Le Hodey, die als Betty Le Hodey bekannt wurde, setzte ihre sozialen Aktivitäten fort. Sie war Ligakommissarin der Katholischen Pfadfinderinnen und war viele Jahre Vorsitzende des Vorstandes.

Sie gründete den Frauenverein innerhalb der PSC, und ergriff die Initiative für die Kampagne „Stimmefrau“. Sie wurde die erste Frau im Vorstand der RTBF.

Als Nachfahrin der Industriellenfamilie Coppée war sie im Verwaltungsrat tätig, meist als erste Frau, unter anderem bei Groep Coppée, Bank von Brüssel Lambert und der Zementkonzern Lafarge. Außerdem unterstützte sie ihre Söhne beim Einstieg in die Medienwelt, unter anderem durch Beteiligungen an der Groupe d'édition IPM (La Libre Belgien - La Dernière Heure).

2007 wurde ihr der persönliche Titel Baronin verliehen.

Veröffentlichung

  • Rôle et Statut du Capital Private, Cepess-Dokumente, Brüssel, 1962.

Literatur

  • Paul VAN MOLLE, Das belgische Parlament, 1894-1972, Antwerpen, 1972.
  • Oscar COOMANS DE BRACHINE, tat present de la noblesse belge, Annuaire 1990, Brüssel, 1990.