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Philippus Christiani
Philipp Christiania
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Vollständiger NamePhilip Xavier Christiania
Verstorben20. Juni 1867
GeburtslandFlagge der Niederlande Die Niederlande
Beruf(e)Klarinettist, Kapellmeister
Portal  Portalsymbol  Klassische Musik

Philip Xavier Christiania (getauft Amsterdam, 29. November 1787[1] - dort, 20. Juni 1867[2]) war ein Holländer Klarinettist und Kapellmeister. Damals wurde er als Klarinettenvirtuose bezeichnet.

Biografie

Sein Vater Joannes Christiani war Musiker (Lautenspieler) und Instrumentenbauer (Holzblasinstrumente) in Amsterdam und verheiratet mit Anna Scheffers. Sie wären beide deutscher Abstammung. Auch Bruder Franciscus Christiani spielte Klarinette.[3]

Philippus heiratete 1806 Cornelia van Grootveldt. Ihre Tochter Cornelia Helena Anna Christiani (gestorben 1842) heiratete einen Maler Lambert Johannes Hansen (gestorben 1859). Am 12. Oktober 1831 erhielt er von der damaligen Prinzessin von Oranien einen Ring mit Diamanten. Er war ein Ritter im Orden der Eichenkrone. Das Paar lebte 2016 einige Zeit auf dem sogenannten Landgut Geynwijk.[4][5] im Baambrügge. Nach seinem Tod schenkte er der Maatschappij Caecilia in Amsterdam 200 Gulden.

Musikalische Karriere

Er erhielt seine Ausbildung von Jacob de Planque und Vincent Springer, aber er war auch teilweise Autodidakt. Seine musikalische Karriere begann im Alter von 14 Jahren als Klarinettist im Orchester des französischen Theaters in Felix Meritis. Dort arbeitete er bis 1840. Ab 1805 war er in vielen Musikkorps innerhalb der Batavische Republik. Er war einige Zeit Kapellmeister der Hofkapelle. Nach dem Französische Zeit war auch Hofmusiker der Könige Wilhelm II, Wilhelm II und Wilhelm III. Er gab auch Solokonzerte, zum Beispiel in Sorgfalt im Den Haag (1824). 1832 feierte er sein 25-jähriges Bestehen.

Seine Aufführungen von Klarinettenwerken von Johann Wilhelm Wilms (damals zeitgenössische Musik) wurden beispielsweise in der Allgemeinen musikalischen Zeitung über die Landesgrenzen hinweg diskutiert.[6] Er spielte auch neue Werke von Wilhelm Wieprecht (Konzertino für Klarinette).

Auch

Es gab einen Sonderfall um Christiani: Er wurde in die Belagerung von Naarden. Er glaubte, Anspruch auf eine Ehrenmedaille zu haben, stand auf der Liste der Beschwerdeführer, aber 1816 entschied ein Rat, dass er sie nicht erhalten würde. Er ließ sich dann selbst eine anfertigen und zeigte sie 1863 bei einem Wiedersehen. Es gab jedoch ehemalige Kämpfer, die noch wussten, dass die Ehrenmedaille an ihm vorbei war. Ein Konzil entschied erneut negativ und wollte Christiani bestrafen. Als er schließlich nachgab, wurde der Fall vertuscht. Christiani gab die Medaille im November 1863 mit der Bitte um Vernichtung (bzw. Vernichtung) zurück. Letzteres ist nicht passiert, die Medaille befindet sich in der Sammlung der Historisches Museum Amsterdam Amsterdam.[7]