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Philips de Dijn
Karte von Philips de Dijn mit Besitz des Abtei von Wald in Galmaarden und Waarbeke (1630). Quelle: Staatsarchiv Wald

Philips de Dijn (Aspelare, um 1585/1590 – Aspelare, 5. August1665), war ein flämischKartograph, Landvermesser, Mathematiker und Compiler von Almanache.

Lebenszyklus

Philips de Dijn wurde in . geboren Aspelare um 1585-1590 als Sohn von Amand de Dijn. Wann genau ist er Eintritt wie der Vermesser hat, wissen wir es nicht genau. Aufgrund seiner ältesten erhaltenen Zeichnung von De Zak in Geraardsbergen können wir den Beginn seiner Karriere vor dem 21. März 1618 vermuten. De Dijn war vereidigter Landvermesser in der Grafschaft Flandern, in dem Herzogtum Brabant und der Landkreis Hennegau.

Am 10. Februar 1613 heiratete Philips de Dijn Anna Van Gansbeke in der St.-Bartholomäus-Kirche in Geraardsbergen. Er hat sich auch registriert als Pförtner. Mehrere Mitglieder der Familie Van Gansbeke waren Mitglieder der Sint-Joris Armbrustschützengilde in Geraardsbergen. Er hatte acht Kinder mit Anna Van Gansbeke. Als das achte Kind geboren wurde, starb Anna im Kindbett. Philips de Dijn heiratete am 4. August 1629 erneut Anna Droesbeke aus Godveerdegem. Zusammen hatten sie sechs weitere Kinder.

Bereits 1624 brachte Philips de Dijn Almanache vom Verlag Hieronymus Verdussen aus Antwerpen. Das ist an sich nicht so überraschend, denn die meisten Vermesser bezogen auch Einnahmen aus anderen Quellen. Die Nachfrage nach Maßen und Kartenbüchern schwankte stark und konnte durch Kriegswirren sogar zum Erliegen kommen.

Philips de Dijn starb am 5. August 1665 in Aspelare. Er wurde in der Pfarrkirche beigesetzt, wo sich noch heute sein Grabstein befindet. Anna Droesbeke starb 1667. Zwei Söhne, Philips Jr. und Antonius, führten das Vermessungsgewerbe ihres Vaters fort, konnten jedoch nicht an den Erfolg ihres Vaters anknüpfen.

Selbstporträts von De Dijn

Selbstbildnis von Philips de Dijn auf einer Karte des Klostergeländes von Anchin (1623) in Heldergem. Quelle: Staatsarchiv Gent

Das Oeuvre von Philips de Dijn enthält mindestens sechs Karten, auf denen er sich mit den typischen Vermessungsinstrumenten (Kompass, Quadrant, Skalenstab, Globus). Die Selbstporträts sind eine Darstellung von Philips de Dijn während seiner Arbeit.

Diese Selbstporträts zeugen von einer guten Portion Selbstbewusstsein und Modebewusstsein. In den Selbstporträts zum Beispiel porträtiert er sich immer in der Mode der damaligen Zeit. Die Raffinesse, mit der die Selbstporträts realisiert wurden, lässt vermuten, dass Philips de Dijn neben seiner Kartografie auch eine künstlerische Ausbildung erhielt.

Kartografisches und vermessungstechnisches Werk

Kartenbücher

lose Karten

Länderbücher

Unsignierte Karte, die Philips de Dijn . zugeschrieben wird

Literatur

  • Georges Vande Winkel (Hrsg.), Philips de Dijn (†1665). Kartograph, Landvermesser, Mathematiker [Het Land van Aalst 70/4] (Aalst: Historische Gesellschaft Het Land van Aalst, 2018) 120p. krank.