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Picador
Ein Picador in Aktion in der Arena
Ein Picador in Aktion

Das picador (Spanisch für "Picker") ist die Person, die mit dem Stierkampf die Lanze im Hals des Stier sticht. Die Picadors treten im ersten Teil, dem Tercio de Varas, des Kampfes auf. In diesem Abschnitt wird der Mut des Bullen dadurch getestet, wie er Pferde Anschläge. Da der Picador mit einer Lanze in den Hals des Bullen sticht, kann der Bulle auch gezielter angreifen.

Die Picadore reiten auf Pferden mit verbundenen Augen, die durch ein Geschirr und dicke Kissen geschützt sind. Das ist erst seit 1928 der Fall. Bis dahin waren sie ungeschützt und starben immer in der Arena.

Nach dem tercio de varas folgt das tercerio de banderillo, gefolgt vom letzten Teil, tercerio de muerta. Darin tritt der Matador mit dem berühmten Rot auf muleta Danach wird der Stier durch seine Hand sterben.

Kritik

Innerhalb der Gruppe der Stierkampfgegner überwiegt die Kritik an den Picadoren. Wo der Torero den Stier nicht quält und der Matador den Stier oft mit einem Stich tötet, beteiligen sich die Picadors aktiv am Folter des Stiers in der Arena. Nicht jeder Stierkampf wird (noch) mit Picadoren ausgetragen.