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Pierre Van Rompaey | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Geboren | 6. November1931 | |||
| Verstorben | 3. Januar2009 | |||
| Land | ||||
| dbnl-Profil | ||||
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Pierre Van Rompaey (6. November1931 - 3. Januar2009) war ein flämischAutor. Er war auf vielen Gebieten literarisch tätig: Kursivschrift, Geschichten, Kabarett, Schauspiel, Jugendromane, Gedichte.
Sein erstes Kinderbuch Funke und Fanny, erschien 1965. Es wurde mit dem Preis für Kinderliteratur bei der jährlichen Buchmesse zu Antwerpen. Die Fortsetzung, Vonk und Fanny gehen zu weit erscheint 1969 bei De Sikkel. Für das Antwerp Royal Youth Theatre (KJT) schreibt er das Musical Wir sind die Straße (1969). Das Königlich-Flämische Akademie für Sprache und Literatur krönt dieses Werk mit dem alle zwei Jahre stattfindenden Bühnenpreis - erstmals wird diese Ehrung einem Theaterstück für junge Leute verliehen.
Er veröffentlicht kursive Bundles für Erwachsene bei Manteau Ein Tag des Terrors (1967) und Rate mal wer oben ist (1969). Diese letzte Arbeit wurde bemerkt von Simon Carmiggelt. Die Experimentelle Arbeitsgemeinschaft Theater (EWT) erschafft ihre Tragikomödie, Die Wohnungsbewohner (1972), später adaptiert für das Brüsseler Kammertheater bis Vielleicht können wir die Tür einen Spalt weit lassen (1973). 1980 eröffnet die KJT ihre Halle im neuen Stadttheater mit dem grandiosen Musical Polleke der Belgier.
Vor dem Johnny Voners und Janine Bischofs er schreibt das Kabarettprogramm, Mit dem Kopf eines anderen (1980), von denen sie mehr als 80 Aufführungen in Flandern, den Niederlanden und Deutschland spielen. 1983 gewinnt Van Rompaey den Wettbewerb anlässlich 25 Jahre Jugendtheater an der Fackeltheater mit Der Hungerbesen. 1984 folgt wieder im KJT die Teenie-Komödie Nimm jetzt meine Eltern. Die Adaption in ein Kinderbuch Ich spring ins Wasser erscheint in Manteau (1986).
Bei Houtekiet/Hadewijch erscheint Funke und Fanny (1987), ein gründliches Remake des gleichnamigen, preisgekrönten Buches von 1965, Der Kampf um die goldene Braut(1990) und Mit wenig Ehrfurcht (1990), ein etwas bemerkenswerter Museumsführer für junge Leute, für den Roland Vandenbussche die Cartoons zeichnete. Der Illustrator erhielt die Goldene Granger und der Buch Pfau. 1992 gewann er mit Bas van Kleuringe den Corry-Lievens-Preis für Jugenddrama. In den 90er Jahren erscheinen längere Geschichten in der Literaturzeitschrift DWB.
In den letzten Jahren litt Pierre Van Rompaey an der Parkinson-Krankheit. Er hat nur Gedichte geschrieben. Das Bundle wurde intern veröffentlicht halbkomisch bearbeiteter, mutmaßlicher Humor, der eine ergreifende Melancholie verbirgt.
Teilebibliographie
- Ich spring ins Wasser (Abb. Michel van Gruyters), Manteau, Antwerpen, 1986, ISBN 90-223-1030-2
- Funke und Fanny (Abb. Ann Geerinck), Houtekiet/Hadewijch, Antwerpen, 1987, ISBN 90-5067-022-9
- Der Kampf um die goldene Braut, Houtekiet, Antwerpen, 1990, ISBN 90-5240-085-7
- Mit wenig Respekt: Museumsführer für junge Leute (Abb. Roland Vandenbussche), Hadewijch, Antwerpen, 1990, ISBN 90-5240-059-8