WikiDer > Pim Pandaur
Pim Pandaur ist die Hauptfigur einer achtzehnteiligen Serie Kinderbuch, geschrieben von Carel Beke. Herausgeber Malmberg veröffentlichte in den fünfziger und sechziger Jahren die Pim Pandoer-Serie.
Biografie
Der richtige Name von Pim Pandoer ist Fer Donkers. Seine Familie von jüdisch Abstieg starb während der Zweiter Weltkrieg. Er selbst entkam dem Tod und entwickelte zwei Seiten in sich: den gütigen Fer und seine Unnachgiebigkeit alter Ego pim.
Er ist der Pflegesohn von Bas und Marijke Baanders. Im ersten Buch ist er noch ein Opiumschmuggler, später Forscher an der KEMA im Arnheim, Privatdetektiv und Abenteurer.
Dank seiner vielseitigen Talente ist er in der Lage, seine eigenen zu kreieren U-Boot, den Pegasus, zu bauen. Im zweiten Buch der Reihe wird dieses Handwerk durch den Salamander ersetzt, einen roten Amphibien-Sportwagen die er auch selbst zusammengebaut hat.
Im 1953 das erste buch ist erschienen Pim Pandoer, der Schrecken der Imbosch, illustriert von P. Nagtzaam, Cover von Frans Lammers der auch andere Teile illustrierte. Schriftstellerin Beke war Lehrerin bei a ULOE in Arnheim. Er stellte sich ein Abenteuerbuch für Jungen und Mädchen vor. Deshalb stellte er die Amsterdamer Zwillinge Koos und Jenny Menning vor. Sie bleiben bei ihrem Onkel Jan und Tante Rie Menning und ihren Cousins Henk und Bob in Arnheim und demaskieren den Opiumschmuggler Fer Donkers alias Pim Pandoer. Im zweiten Buch ist Fer nicht mehr der Bösewicht, sondern tritt als Held gegen seinen Erzrivalen Red Spider an. Da Fer Donkers bei KEMA in Arnheim arbeitet, reist er für seine Arbeit durch ganz Europa und macht sogar Erfahrungen mit sein Ziehvater Bas Baanders ein Abenteuer im mystischen Ägypten (Pim Pandoer und De Groene Scarabee).
Im Zeitraum 1953-1969 wurden insgesamt 18 Bücher veröffentlicht. Die ganze Serie ist wie weißer Rabe Jugendtasche nachgedruckt. Die Serie von Pim Pandoer war ein großer Erfolg. Der Schriftsteller Carel Beke deutete nach Teil 16 (Die Ritter von der Turfburcht) an, dass er keine Pim Pandoer-Geschichten mehr an den Verlag Malmberg schreiben wollte. Der Verleger überredete ihn, zwei weitere Bände zu schreiben. Diese letzten beiden Bände sind im Großformat (besonders mit Umschlag) recht selten. Von Band 18 sind nur zwei Ausgaben erschienen; Dies ist daher eine Kuriosität.
Literaturverzeichnis
Bücher
- 1. Pim Pandoer, der Schrecken der Imbosch (1953 – Abb. P. Nagtzaam; 1965, 12. Auflage)
- 2. Pim Pandoer im Netz der Roten Spinne (1954 – krank. Jan Lutz, Startseite Frans Lammers; 1967, 11. Auflage)
- 3. S.O.S., Pim Pandoer ist an der Küste (1955 – Abb. Frans Lammers; späterer Titel: Pim Pandoer ist an der Küste!)
- 4. Pim Pandoer bewegen Paris auf Stelzen (1956 – Abb. Frans Lammers)
- 5. Pim Pandoer und der Grüne Skarabäus (1956 – Abb. Frans Lammers)
- 6. Pim Pandoer und das Rätsel des Jordaan (1957 – Abb. Frans Lammers)
- 7. Pim Pandoer und die Hexe von 's-Heerenberg (1958 - Abb. Frans Lammers)
- 8. Pim Pandoer tappt in die Falle (1959 - Abb. Frans Lammers)
- 9. Pim Pandoer fängt eine graue Katze (1960 – Abb. Frans Lammers)
- 10. Pim Pandoer und der Geist von Sonsbeek (1961 - Abb. Frans Lammers)
- 11. Piraten in der arktischen Nacht (1962 - Abb. Frans Lammers)
- 12. Pim Pandoer fischt auf glatten Aal (1963-krank. Hans G. Kresse)
- 13. Pim Pandoer und das goldene Krokodil (1964 – Abb. Hans G. Kresse)
- 14. Pim Pandoer und der Tigerhai (1965 – ill. Pim van Boxsel)
- 15. Pim Pandoer im Schloss der lebenden Toten (1966 – Abb. Pim van Boxsel)
- 16. Die Ritter der Torfburg (1967 – Abb. Pim van Boxsel)
- 17. Der Meisterspion (1968 - Deckblatt und Abb. Charles Burkic)
- 18. Die Probe von Uttioch (1969 - illustriert von Hans G. Kresse)
Kurzgeschichten
- Wie Pim Pandoer die Messe feierte (1957 - Jugendjuwel-Magazin)
- Pim Pandoer kauft ein Eis aus Gold (1958 - Jugendjuwel-Magazin)
Filmografie
- Pim Pandoer in der Ecke (1975 - Regie und Produktion Henk van der Linden)
Wissenswertes
- In Den Helder existiert seit 1986 Café Pim Pandoer. Der Besitzer ist ein Fan der Serie und hat die Bücher hinter der Bar.