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PowerBASIC

PowerBASIC ist eine äußerst moderne Variante des antiken BASIC-Vorderseite. PowerBASIC arbeitet mit einem Compiler.

PowerBASIC ist der Nachfolger von BorlandsTurboBASIC. Programmierer Robert Zale kaufte 1991 die Rechte von Borland zurück (er war der ursprüngliche Entwickler) und entwickelte die Sprache weiter. 1991 wurde PowerBASIC 2.0 (als Nachfolger von TurboBASIC 1.1) veröffentlicht.

Merkmale der Sprache sind:

  • umfangreiche Liste von Befehlen und Funktionen;
  • drei Versionen: eine DOSVersion, zwei 32-Bit-Windows-Versionen: PB/CC und PB/DLL (später umbenannt: PB/WIN);
  • die DOS-Version ist 99% Quellcodekompatibel mit QBasic und QuickBASIC;
  • Compiler, der extrem klein und schnell ist Anwendungen generiert (ursprünglich wurde PB als DLL entwickelt, um langsame Visual Basic-Teile zu beschleunigen);
  • Nein Laufzeitdateien benötigt (alles benötigte ist in der EXE).
  • Teile des Quellcodes können Assemblersprache enthalten: also einfache Integration von Maschinensprache.
  • Auch der Compiler und seine IDE-Umgebung sind klein: Der PB/WIN-Compiler (Version 10) ist 836 kB groß und die IDE 1549 kB. Mit allen enthaltenen Dienstprogrammen ist alles knapp unter 10 MB. Und die Gesamtinstallation (einschließlich aller Demoprogramme) beträgt nur 30 MB.

PowerBASIC ist die Weiterentwicklung von Borlands TurboBASIC, die zusammen mit TurboC und TurboPascal damals eine Revolution pc-land bedeutet: klein Compiler (auf einen Diskette), die selbstgeschriebenen Programmen enorme Leistung und Geschwindigkeit verleihen könnte. Bis dahin war man auf große Compiler angewiesen (UCSDCompiler zum Beispiel), der nur auf großen funktioniert Großrechner könnte funktionieren.

Damals eine enorme Geschwindigkeit, aber da die Entwicklung von TurboBASIC zu PowerBASIC bis 2003 fortgesetzt wurde, ist PowerBASIC ein sehr modernes Produkt mit allen modernen Fähigkeiten moderner Sprachen. PowerBASIC für DOS enthält beispielsweise bereits Zeiger aus Version 3.2. Dies war der einzige Basic-Compiler, der Zeiger anbot. Die Windows-Version wurde bis 2011 weiterentwickelt.

Bemerkenswert

  • Auf Anregung der Betatester (meist erfahrene Programmierer) baute Robert Zale eine Funktion ein, um das Endprodukt künstlich zu vergrößern: #BLOAT. Für viele Kunden war es schwer zu verstehen, dass alle Funktionen in einer so kleinen Anwendung enthalten sein können und/oder dass sie für eine so kleine Anwendung bezahlt haben. Um viele Diskussionen zu vermeiden, ist es möglich, #BLOAT zu verwenden, um den Compiler anzuweisen, das Endergebnis genau auf die angegebene Größe zu blasen.
  • Die Windows-Versionen (PBWIN ab Version 8, PBCC ab Version 4) sind 32-Bit-Anwendungen und funktionieren ab Windows 2000, können aber auch zum Erstellen von Anwendungen verwendet werden, die auf Versionen vor Windows 2000 (Windows NT4) laufen.
  • Die früheren Versionen funktionieren auch unter Windows NT4.
  • PB/DLL wurde als Add-On zu VisualBasic entwickelt: um die Teile zu isolieren, die VB langsam ausführte, und um in PowerBasic in DLL zu kompilieren, die dann von VB aufgerufen wurde. PowerBasic ist bei vielen Berechnungsaufgaben, String-Manipulationen und Array-Operationen (einschließlich Sortierung) um ein Vielfaches schneller als VB. Doch nach dem Erscheinen von PB/DLL überzeugten eine Reihe von Betatestern (unter anderem aus den Niederlanden) Robert Zale, klarzustellen, dass damit auch ausgezeichnete unabhängige Anwendungen möglich seien. Dies führte zur Namensänderung: PB/WIN.

Versionen

  • PowerBASIC für DOS, Versionen 2.0 (1991), 2.1 (1992), 3.0 (1993), 3.1 (1994), 3.2 (1995), 3.5 (1997)
  • PowerBASIC für Windows
    • PB/DLL, Versionen 1.0 (16 Bit), 1.1 (16 Bit), 2.0 (16 Bit 32 Bit), 5.0 (32 Bit), 6.0 (32 Bit), 6.1 (32 Bit), 6.2 (32 Bit)
    • PB/Win, Versionen 7.0, 8.0 (2005), 9.0 (Ende 2008) und 10.0 (2011)
  • PowerBASIC-Konsolencompiler PB/CC, Versionen 1.0, 1.1, 2.0, 3.0, 3.1, 3.2, 4.0 (2005), 5.0 (2008), 6.0 (2011)

Seit der Version 7.0 des Windows-Compilers wurde er von PB/DLL in PB/Win umbenannt, da er sich perfekt zum Schreiben kompletter Software eignet und nicht speziell zum Schreiben von DLLs gedacht ist.

Seit Version 9.0 bietet PB/WIN erweiterte Möglichkeiten zur objektorientierten Programmierung (OOP).

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