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Presència
Präsenz
GenreAllgemeine Informationen, Aufsatz, Monographien
FrequenzWöchentlich
Auflage120.000
Lesebereich400.000
Erste Ausgabe10. April1965
Nationen)Katalanische Länder
Sprachekatalanisch
ChefredakteurMiquel Riera
Verlag)Hermes Kommunikation[1]
[Präsenz Webseite]
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Präsenz ist ein katalanisch Wochenzeitung, die in den Zwielichtjahren der Francoistqu Diktatur in Girona. Die erste Ausgabe erschien am 10. April1965.[2] Sie wollte eine Alternative zur regimefreundlichen Tageszeitung sein Los Sitios.[3] 1982, nach der Spanischer demokratischer Übergang, es wurde als Sonntagsbeilage in die neue Zeitung übernommen El Punt. Ab 2001 erschien das Sunday Magazine als Beilage zu einer ganzen Reihe von katalanischsprachigen Zeitungen (El Punt Avui, Diari de Balears, Diari d'Andorra, El 9 gut, El 3 die Faust, L'Hora del Garraf, Region 7,Segre und die elektronische Zeitung VilaWeb) wird übernommen und hat sich mit über 400.000 Lesern zu einem der meistgelesenen Magazine entwickelt.[4] Seit 2003 erscheint das Magazin auch in einer Internetversion.[5]

Geschichte

Im Jahr 1965 wurde die Pressefreiheit in Spanien nicht vorhanden. Die Zensur war etwas weniger streng geworden. Der Bankier und Journalist Manuel Bonmati i Romagueran (1903-1981) war während der Zweite Spanische Republik Redakteur und später Direktor bei der Diari de Girona. Nach dem Putsch Francisco Franco diese Zeitung wurde von der Einheitspartei übernommen Movimiento Nacional und erschien fortan ausschließlich auf Spanisch unter dem Titel Los Sitios.[6] Er war im Journalismus, aber auch im demokratischen Untergrund aktiv geblieben und katalanisch Widerstand. Dank seiner guten Beziehungen erhielt er dennoch die Erlaubnis, eine neue Wochenzeitschrift mit Informationen über das gesellschaftliche, kulturelle und künstlerische Leben herauszugeben. Die erste Ausgabe erschien auf zwanzig Seiten hauptsächlich auf Spanisch, für die damalige Zeit ein Wagnis, zwei Seiten auf Katalanisch, aber mit genügend Selbstzensur, um sich nicht über das Regime zu ärgern. Die ersten Mitarbeiter waren die Intellektuellen und Schriftsteller Carme Alcalde, Maria Aurelia Capmany, Ricard Salvat i Ferre, Paco Candel, Roma Gubern und Terenci Moix. Trotz aller Vorsicht waren die Zensoren mit dem demokratischen Unterton unzufrieden und nach der Weihnachtsausgabe 1966 wurde das Magazin für drei Monate mit Veröffentlichungsverbot belegt.[3] Für das konservative Bürgertum des Girona der 1960er Jahre galt die Zeitschrift von Anfang an als Gefahr für den Frieden und das Gleichgewicht zwischen den etablierten Körperschaften von Kirche und Diktatur, die die Macht untereinander teilten.[7]

Die vielen Klagen und Geldstrafen bedrohten die Lebensfähigkeit des Magazins. Am Ende übernahm die Diözese Girona die Schulden und gab der Zeitschrift a katholisch redaktionelle Leitung und sorgte für die Permanenz in den Zeitungskiosken. Der etwas polemische und linke Unterton verschwand, aber der Katalanismus blieb. Trotz aller Kompromisse und der unbedingten katholischen Linie wurde die Zeitschrift 1971 geschlossen. Nach einem Urteil des Obersten Gerichtshofs kam es zurück, aber das Magazin war finanziell nicht unter dem Markt. Es wurde aus der Not eine Monatszeitschrift. Während des demokratischen Übergangs wurden Zensur, Beschränkungen und administrative Barrieren gegen den Gebrauch des Katalanischen im öffentlichen Leben abgeschafft. Zeitungen wie z El Punt (1979) und Avui (1976) konnten endlich ungehindert auftreten. 1981 liquidiert El Punt die Schulden und mietete den Titel, der als Pionier des katalanischen Journalismus als Titel für seine Sonntagsbeilage einen hohen sentimentalen Wert hatte.[7]