WikiDer > Fürstbistum Basel
Hochstift Basel | |||||
| Fürstbistum innerhalb der Heiliges Römisches Reich | |||||
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| Karte | |||||
| Weltliches Territorium der Basler Bischöfe im 16. Jahrhundert | |||||
| Allgemeine Daten | |||||
| Religion(en) | römisch katholisch | ||||
| Regierung | |||||
| Regierungsform | Fürstbistum | ||||
| Staatsoberhaupt | Fürstbischof | ||||
Es Fürstbistum Basel war einer der Oberrheinische Kreits gehörende Diözese innerhalb der Heiliges Römisches Reich.
Seit Mitte des 8. Jahrhunderts gibt es Bischöfe von Basel bekannt. Die Diözese gehört zur Kirchenprovinz Besançon. Der Bischofssitz Augst wurde vermutlich nach Basel verlegt. Seit 912 war die Diözese Teil der Königreich Burgund. König spendet 1000 Rudolf III. von Burgund Moutier-Grandvals und dies wird zum Kern des säkularen Baseler Territoriums. Danach werden weitere Güter und Rechte erworben, die meisten gehen jedoch wieder verloren.
Als das Königreich 1033 in das Heilige Römische Reich eingegliedert wurde, wurde die Diözese zustand frei. 1080 wurde die Grafschaft Herkingen erworben und 1163 die Ruhm Ribeaupierre (Rappoltstein) im Elsass. Das Sorgerecht der Stadt Basel ging verloren.
Im 13. Jahrhundert wurden folgende Herrschaften und Vormundschaften erworben bzw. gesichert: Birseck (Staatsdarlehen), Asuel, sörnegau, Heilige Ursanne (St. Ursitz), Moutier-Grandval (Münster-Granfelden), Biel/Bienne, Neuveville (Neuenstadt), Montagne-de-Disse, Erguel und die Landkreise Homberg und Frettchen (Pfirt) (bis 1324). Im 14. und 15. Jahrhundert kamen die Herrschaften Chauvelin, Hartmannsweiler, Buchegg und Franquemont hinzu.
Da sich die Stadt seit dem 13. Jahrhundert allmählich vom Bischof trennte, verlegte dieser seinen Sitz nach Zetel Porrentruy (Pruntrut).
1585 verzichtete der Bischof endgültig auf seine Ansprüche auf die Stadt. Das Kaiserstadt Basel verbot 1528 die katholische Religion und annektierte Gebiete des Fürstbistums im Salsgouw, dem Buchgouw, dem Sisgouw und dem Frickgouw. Der Bischof schloss daraufhin ein Bündnis mit den katholischen Kantonen der Staatenbund.
1792 besetzten französische Revolutionstruppen das Fürstbistum und am 27 Raurak Republik von. Am 23. März 1793 wurde die Republik an Frankreich annektiert. Danach eroberten die französischen Truppen den südlichen Teil des alten Fürstbistums, das zum Schweizerische Eidgenossenschaft.[1] Der letzte Fürstbischof, Franz Xaver von Neveu, verlor alle seine Territorien. In dem Reichsdeputationshauptschluss vom 25. Februar 1803 in Absatz 5 den rechtsrheinischen Teil des Fürstbistums an der Kurfürstentum Baden zugewiesen. Dieser Bereich besteht aus schließen, Mauchen und Steinenstadt (Oberamt Schliengen), die Herrschaft Istein und Huttingen.
1813 wurde das französische Territorium von alliierten Truppen besetzt. Es Wiener Kongress 1815 kannte die Gegend die Kanton Bern als Entschädigung für den Verlust von Aargau und Waadt. Im Kanton Basel sind die sieben Gemeinden der Vormundschaft Birseck und die Gemeinden Aesch und Pfeffingen. Hegenheim bleibt bei Frankreich. Am 1. Januar 1979 wurde das Gebiet von Bern unabhängig und bildete das neue Kanton Jura.
Gebiet im Jahr 1789
Biel/Bienne, Neuveville und die Herrlichkeiten von Erguel, Illfingen, Tessenberg, Porrentruy, schwingend.Auch als Leihgabe der Köstlichkeiten Delémont (Delsberg), Birseck, Pfeffingen, schließen und Freienberge.
Regenten
- 618 : Ragnacharius
- 731-744: Walaus
- 751-762: Baldebert
- 800-810: Waldo (Abt von St. Gallen)
- 807-823: Hatto/Heito/Otto
- 823-835: Dirk I
- 823-846: Ulrich I
- 844-859: Wighard I
- 859-860: Fredebert
- 870 : Adalwin
- 891-892: Rudolf I
- 892-895: Iringus/Ihering
- 905-916: Adalbero II
- 917 : Landeolus
- 918-921: Wilhelm II
- 942-948: Wighard II
- 950-974: Rudolf II
- 984 : Gebizo (Graf von Altenburg)
- 973 : Adalbero II
- 988 : Rudolf III
- 990-999: Adalbero III
- 999-1025: Adalbero II
- 1025-1040: Adalrich/Ulrich II
- 1041-1055: Dirk II
- 1055-1072: Beringer/Berngar
- 1072-1105: Burkhard von (Hasenberg-)Neuenburg
- 1107-1122: Rudolf III. von Froburg (Hornberg?)
- 1116 : (Louis I., Graf von Ferrette
- 1114-1119: Friedrich
- 1123-1131: Berthold I. von Neuchâtel (Ferrette?)
- 1133-1137: Adalbert I. von Froburg
- 1138-1164: Ortlieb von Froburg
- 1167-1179: Ludwig II. Garwart (von Froburg?)
- 1179-1181: Hugo von Hasenberg
- 1180-1191: Heinrich I. von Horburg
- 1191-1213: Luthold I. von Aarburg
- 1214-1215: Waldrich/Walther von Röteln
- 1215-1238: Heinrich II. von Thun
- 1248-1249: Luthold II. von Aarburg (Röteln?)
- 1249-1262: Berthold II. von Ferette
- 1262-1274: Heinrich III. von Neuenburg-Erguel
- 1274-1286: Heinrich IV. von Gürtelknopf (Isny) (1286-1288: Kurfürst von Mainz)
- 1286-1296: Peter I. Reich von Reichenstein
- 1296-1306: Peter II. von Aspelt (1306-1320: Kurfürst von Mainz)
- 1306-1309: Otto II. von Granson (1306: Bischof von Toul)
- 1309-1325: Gerhard van Wippingen (1301-1309: Bischof von Lausanne)
- 1325-1335: Johannes I. von Chalon-Arlay (1329-1335: Bischof von Langres)
- 1325-1326: Hartung Munch
- 1335-1365: Jan II. Senn von Münsingen
- 1365-1382: Johannes III. von Wien (1361-1365: Bischof von Metz; 1355-1361: Erzbischof von Besançon)
- 1382-1391: Imer van Ramstein
- 1391-1393: Friedrich von Blankenheim (Administrator; 1375-1393: Bischof von Straßburg; 1393-1423: Bischof von Utrecht)
- 1393-1395: Konrad Munch von Landskron
- 1395-1399: Dietwald von Neuenburg (Verwalter)
- 1395-1418: Humbert von Neuchâtel
- 1419-1423: Hartmann Münch von Münchenstein
- 1423-1436: Johannes IV. von Fleckenstein
- 1437-1451: Friedrich am Rhein
- 1451-1458: Arnold von Rotberg
- 1458-1478: Jan V. van Venningen
- 1479-1502: Kaspar am Rhein
- 1502-1526: Christopher von Utenheim
- 1527-1527: Johan Rudolf von Hallwyl
- 1527-1553: Philipp von Gundolsheim
- 1554-1575: Melchior von Lichtenfels
- 1575-1608: Jakob Christof Blarer von Wartensee
- 1608-1628: Wilhelm Rink von Baldenstein
- 1628-1646: Johan Hendrik van Ostein
- 1646-1651: Beatus Albert von Ramstein
- 1651-1656: Johan Frans van Schönau-Zell
- 1656-1693: Johan Koenraad I van Roggensbach
- 1693-1705: Willem Jakob Rink van Baldenstein
- 1705-1737: Johan Koenraad II. von Reinach-Hirtzbach
- 1737-1743: Johan Sigmund von Reinach-Hirtzbach
- 1744-1762: Georg (Josef Willem) Rink van Baldesnein
- 1762-1775: Simon Nicholas von Froberg
- 1775-1782: Friedrich Ludwig von Wangen
- 1783-1794: Franz Joseph Sigismund von Roggenbach
- 1794-1803: Franz Xaver von Neveu
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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