WikiDer > Liebe Grüße Ellwangen
Ellwangen war einer der Schwäbische Kreits gehören Prost innerhalb der Heiliges Römisches Reich im Ellwangen, Baden-Württemberg.
Die Brüder Hariolf und Erlolf gründete um 764 ein Benediktinerkloster. Sie stellten das Kloster unter den Schutz von Karl der Große. Kaiser Ludwig der Fromme verlieh der Abtei 814 das Recht, den Abt zu wählen und Immunität. 817 erschien Ellwangen als Reichsstift zweiter Klasse. Die Abtei stand seit 979 unter päpstlichem Schutz. Kaiser Heinrich II gewährte dem Abt umfangreiche Rechte im Virngrundwald.
Bis zum Ende des 13. Jahrhunderts nahm das Kloster nur Angehörige adliger Familien auf, dann auch Angehörige des niederen Adels. Im fünfzehnten Jahrhundert gab es eine Zeit des Niedergangs. 1460 genehmigte der Papst die Umwandlung in eine weltliche Chorumsiedlung unter der Leitung eines Fürstpropstes.
1471 wurde Rötlen erworben, 1545 Wasseralfingen und 1609 Heuchlingen.
In Absatz 6 der Reichsdeputationshauptschluss am 25. Februar 1803 wurde das Dekanat in die Kurfürstentum Württemberg.
Um seine neu erworbenen Gebiete dem Einfluss des württembergischen Landtages zu entziehen, bildete der Kurfürst von Württemberg das Land Neu-Württemberg, dessen Hauptstadt Ellwangen bis 1805 wurde.
Bereich
- Die sechs fürstlichen (Haupt-)Ämter Ellwangen, Tannenburg, Kochenburg, Rötlen, Wasseralfingen, Heuchlingen
- Das Hauptbüro des Gründungskapitels
Regenten
- 1452-1461: Johan van Hirnheim (gestorben 1480)
- 1461-1502: Albert I. von Rechberg
- 1502-1502: Bernhard van Westerstetten (verzichtet nach 1502)
- 1503-1521: Albrecht II. Daumen von Neuerburg
- 1521-1551: Heinrich von der Pfalz (1523 Bischof von Worms; 1541 Bischof von Freising)
- 1551 : Erbfolgekrieg
- 1553-1573: Otto Truchsess von Waldburg
- 1573-1584: Christoph von Freyberg und Eisenberg
- 1584-1602: Wolfgang van Hausen (1602: Bischof von Regensburg, gestorben 1613)
- 1602-1612: Johan Christoph I. van Westerstetten (1612 dankt ab und wird Bischof von Eichstätt)
- 1613-1620: Johan Christoph II. von Freyberg und Eisenberg
- 1621-1654: Johan Jakob Blarer von Wartensee
- 1654-1660: Johan Rudolf van Rechberg
- 1660-1674: Johan Christoph III. von Freyberg (1665: Bischof von Augsburg, gestorben 1690)
- 1674-1687: Johan Christoph IV. Adelmann von Adelmannsfelden
- 1687-1689: Hendrik Christoph von Wolframsdorf
- 1689-1694: Ludwig Anton von Pfalz-Neuburg
- 1694-1732: Frans Lodewijk van Pfalz-Neuburg (1683: Bischof von Breslau; 1694: Bischof von Worms; 1694: Hochmeister des Deutschen Ordens; 1716-1729: Kurfürst von Trier)
- 1732-1756: Frans Georg van Schönborn (1729: Kurfürst von Trier; 1732: Bischof von Worms)
- 1756-1787: Anton Ignatius Jozef Graf Fugger von Glött (1769: Bischof von Regensburg; gestorben 1787))
- 1787-1802: Clemens Wenzeslaus von Sachsen (1763-1768: Bischof von Freising; 1763-1768: Bischof von Regensburg; 1768-1802: Kurfürst von Trier; 1768-1802: Bischof von Augsburg)