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Proteste in Algerien | ||
Demonstration in Algier am 22. Januar 2011 | ||
| Platz | Algerien | |
| Zeitspanne | 28. Dezember 2010 - 10. Januar 2012 | |
| Protestierende Partei(en) | Algerische Bevölkerung | |
| Eigenschaften | Demonstrationen, Selbstverbrennungen, Aufruhr | |
| Töten | 8 | |
| verletzt | 420 | |
Das Proteste in Algerien von 2010-2012 waren eine Reihe von Protesten, die von Ende Dezember 2010 bis Anfang 2012 stattfanden. Algerien fand statt. Sie folgten dem Proteste im benachbarten Tunesien und werden als Teil der weit verbreitete Proteste in der arabischen Welt im Jahr 2011.
Steigende Lebensmittelpreise sowie schlechte Lebensbedingungen, Korruption und Mangel an Arbeit, Wohnraum und politische Freiheit sind die treibenden Kräfte hinter den Protesten. Sie forderten auch ein Ende der Notstand, die nach dem Militärputsch im Jahr 1991 ununterbrochen in Kraft gewesen war. Ein wichtiger Teil der Volkswut ist, dass die Bevölkerung in Algerien, wie auch in vielen anderen Teilen der arabischen Welt, im Durchschnitt sehr jung ist: 70 % der Algerier sind unter 30 Jahre alt. Viele dieser jungen Bewohner haben zwar eine Ausbildung, haben aber wenig Aussicht auf eine gute Zukunft mit geringen Jobchancen.
Die in Algerien nicht ungewöhnlich kleinen Proteste nahmen schnell nationalen Charakter an. Anfang Januar gab es eine Großdemonstration. Mindestens zwei Menschen wurden getötet und Hunderte verletzt, meist Angehörige der Bereitschaftspolizei.[1] Einen Tag später wurden drei Todesfälle gemeldet.[2]
Die algerische Regierung versprach, Maßnahmen zur Senkung der Lebensmittelpreise zu ergreifen, doch die Proteste gingen weiter, in Form von Demonstrationen und - nach dem Vorbild der tunesischen Mohamed Bouaziz - Selbstverbrennungen. Oppositionsparteien und andere Organisationen organisierten wöchentliche Demonstrationen. Der Ausnahmezustand wurde am 24. Februar 2011, 19 Jahre nach seinem Inkrafttreten, aufgehoben.[3] Später in diesem Jahr kündigte Bouteflika Verfassungsreformen an, um den Weg für eine repräsentative Demokratie.
Externer Link
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Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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