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EIN Pseudowährung ist ein minzig Token ohne Bezahlfunktion, also kein Geld. Pseudo-Coins werden nicht geprägt für den Umlauf, sondern zum Verkauf an Münzsammler. Fortgeschrittene Sammler versuchen oft, keine Pseudomünzen in ihre Sammlung aufzunehmen, so dass die Käufer von Pseudomünzen weitgehend unerfahrene und oberflächliche Sammler sind. Auch deshalb kommt es oft vor, dass Pseudocoins beim Verkauf nicht mehr als den Schmelzwert einbringen. Verlage versuchen daher oft, den Status von Pseudo-Coins zu verschleiern, indem sie mit Begriffen wie „Limited Edition“, „Gefragt bei Sammlern“ oder gar „Investment“ für sie werben.
Allgemeines Merkmal von Pseudo-Coins ist, dass sie nur für mehr als die Nennwert[Quelle?] oder nur in einer vorverpackten Serie, die für mehr als den Nennwert verkauft wird. Ein starkes Indiz dafür, dass es sich um eine Pseudomünze handelt, ist beispielsweise, dass bei der Ausgabe beworben wird, der Nennwert höher ist als der einer Banknote aus derselben Zeit[Quelle?] , dass sie nur als Testhub ausgegeben wurden oder ein anachronistisches Münzmetall (wie Silber oder Gold nach 1970) verwendet wurde.
Bekannte Herausgeber von Pseudomünzen sind Franklin Mint, Italcambio, New Zealand Mint (ein kommerzielles Unternehmen, das keine Umlaufmünzen ausgibt), Hollandsche Munt und Pobjoy Mint, aber einige nationale Münzstätten geben auch viele Pseudomünzen heraus, nicht unbedingt nur im Namen des eigenen Landes, sondern auch im Namen von Ministaaten, Archipelstaaten und den ärmsten Entwicklungsländern. Beispiele sind die Münzstätten von Australien, Kanada, China, Kuba und Frankreich.