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Pyramiden
Pyramiden
ирамида
Platzieren in SpitzbergenFlagge von Spitzbergen
Pyramiden (Spitzbergen)
Pyramiden
Ort
RegionSpitzbergen
Koordinaten78° 40′ N, 16° 23′ O
Allgemeines
Einwohner8 (April 2017)
Fotos
Zentraler Platz mit Lenin-Statue und Sportzentrum
Zentraler Platz mit Lenin-Statue und Sportzentrum
Hauptstraße mit sibirischen Holzbaracken auf beiden Seiten
Hauptstraße mit sibirischen Holzbaracken auf beiden Seiten
Portal  Portalsymbol  Nordeuropa

Pyramiden (Russisch: ирамида, Pyramide) war ein RussischBergbaustandort auf der Insel Spitzbergen auf einem Sporn der Isfjord ("Eisfjord") am Grund des Billefjord, in 2 bis 3 Stunden Fahrt nordöstlich von Longyearbyen. Der norwegische Name Pyramiden wurde aufgrund der geometrischen Form des gleichnamigen Berges gegeben, an dessen Fuß sich dieser Ort befindet. Es ist jetzt ein Geisterstadt und eine Touristenattraktion.

Geschichte

Nach in 1910 ein Schwedisch Unternehmen hatte mit dem Bergbau begonnen Kohle, die Abbaurechte in 1927 erworben von der Sowjetisches Vertrauen-Unternehmen arkikoegol. Dies war möglich, weil Spitzbergen-Vertrag der 1920er Jahre, wonach jedes Land der Welt, das es unterzeichnet hatte, auf der Insel Rohstoffe gewinnen konnte, sofern die norwegische Souveränität über das Gebiet anerkannt wurde.

Pyramiden hatte zu seiner Blütezeit 1000 Einwohner und war damit die größte Stadt auf Spitzbergen. Im 1998, nachdem die Kohlevorräte in der Umgebung erschöpft waren, wurde der Ort geschlossen. Zum Zeitpunkt der Schließung lebten dort noch 60 Personen, die in die Herkunftsländer zurückgeführt wurden Russland und Ukraine. Im 2000 der Ort wurde schließlich vollständig aufgegeben.

Bergbaugebäude

Pyramiden im Jahr 2013

Die Gebäude von Pyramiden sind noch einigermaßen intakt, obwohl einige Gebäude von den Russen gesprengt wurden, bevor sie den Ort verließen. Viele Gebäude sind verschlossen und kein Gebäude darf ohne Erlaubnis betreten werden. Pyramiden wird im Sommer mit organisierten Bootsfahrten und im Winter mit Schneemobilen von Longyearbyen. 2007 wurde ein Hotel mit dazugehöriger Infrastruktur für den Empfang von Touristen renoviert. Etwa dreißig Hotelangestellte und Guides leben ganzjährig in der Siedlung. Ein zweites Hotel wurde 2013 wiedereröffnet und es gibt nun auch eine bescheidene Hotelunterkunft am Hafen aus Altbauten Seecontainer. Eine Wiedereröffnung der gesamten Siedlung ist nicht geplant.

Mediendateien zu diesem Thema finden Sie auf der Seite Pyramiden (Svalbard) auf Wikimedia Commons.