WikiDer > Radialsperre
EIN Radialsperre ist ein Sperrmechanismus dass durch eine Anzahl, in der Regel sechs bis acht, horizontale Stifte (zylindrisch Metallstifte unterschiedlicher Länge) oder Platten verhindert das Öffnen des Schlosses, solange der passende Schlüssel nicht im Schloss steckt. Zylinderschlösser bieten viel mehr Schlüsselvariationen als Tastatursperren und sind daher sicherer. Radiale Schlösser sind am widerstandsfähigsten gegen Lockpicker, sind aber in der Regel auch deutlich teurer als andere Zylinderschlösser.[1]
Radialschlösser sind hauptsächlich bekannt für Felgenschlösser für Motoren, werden aber auch in Kabelschlössern verwendet, trampen, Tresore, abnehmbar Beiträge, Verkauf- und einarmige Banditen.
Andere Arten von Zylinderschlössern sind die gebräuchlichen Stiftzylinderschlösser mit vertikalen Stiften, Plattenzylinderschlösser mit Platten statt Markierungen und Zylinder mit Kugeln.
Geschichte
Im Jahr 1784 patentiertJoseph Bramah ein Zylinderschloss, das viele Ähnlichkeiten mit einem modernen Radialschloss aufweist.[2] Bis dahin waren alle Schlösser Variationen der Tastatursperre, und die radiale Verriegelung war ein großer Fortschritt in Richtung sicherer Verriegelungssysteme. Das Schloss war daher weit verbreitet in Tresore und Tresore. Damals war das Schloss ohne die modernen Elektrowerkzeuge praktisch unzerbrechlich. Das Bramah-Schloss hat keine Sicherungsstifte, aber sieben Sicherungsplatten und wird noch hergestellt.
Die Erfindung des Stiftzylinderschloss bis zum amerikanisch Erfinder Linus Yalea im Jahr 1844[3] führte zu einem Rückgang des Interesses am Radialschloss. Obwohl ein Radialschloss nach einem anderen Prinzip als ein Stiftzylinderschloss funktioniert, gilt es allgemein als mindestens genauso sicher.
Beschreibung und Bedienung
Radialschlösser funktionieren mit horizontalen Sperrstiften und nicht wie Stiftzylinder mit vertikalen Stiften. Dies hat den Vorteil, dass das Schloss mit Manipulationswerkzeugen schwieriger zu bearbeiten ist und das Schloss kleiner als ein Stiftzylinder ausgeführt werden kann. Eine radiale Sperre ist viel sicherer als a Plattenzylinderschloss, die eine ähnliche Größe hat.
Einbruchhemmung
Radialschlösser gelten allgemein als die am schwierigsten zu knackenden Zylinderschlösser. Es gibt mehr Sicherungsstifte als andere Typen und da die Stifte nicht wie der Stiftzylinder geradlinig sind, sind sie viel schwieriger zu handhaben. Gelingt dies, dreht sich der Zylinder je nach Anzahl der Pins nur um 1/6 oder 1/8 Umdrehung, danach fallen die Pins in das nächste Loch und die Lockpicker muss wieder anfangen. Erst nach sechs oder acht Umdrehungen hat sich der Zylinder weit genug gedreht, um das Schloss zu öffnen.
Da die Sicherungsstifte sichtbar sind, können sie aufgebohrt werden. Viele Hersteller haben deshalb im Zylinder eine gehärtete Stahlwelle montiert. Außerdem werden Stahlkugeln platziert, um ein Bohren zu verhindern.
Radialschlösser lassen sich teilweise mit einem dünnen Schlauch öffnen, da sie nicht so genau arbeiten. Dies wurde 1992 vom britischen Journalisten John Stuart Clark demonstriert und machte 2004 Schlagzeilen, als ein amerikanischer Fahrradhändler Kryptonit- Bügelschlösser mühelos öffnen mit der Hülse von a BIC-Kugelschreiber.[4]
Siehe auch
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |