WikiDer > Radula
Das radula oder geriebene Zunge ist ein mundteil bei Weichtiere (Muscheln). Mit Ausnahme der Muscheln (Bivalvia) kommt dieses Organ in allen Klassen dieser Tiergruppe vor. Der Name Radula wurde zuerst von den Baltisches DeutschAlexander von Middendorff im Jahr 1848.
Die Radula besteht aus a chitinös Membran, die von einer langen Reihe aufeinanderfolgender Zahnreihen besetzt ist. Jeder Zahn besteht aus einer am Zwerchfell befestigten Basalplatte und einer nach hinten gebogenen erigierten Spitze. Das Material, aus dem die Zähne bestehen, ist oft ein sehr hartes Material Mineral wie Magnetit oder wie beim vegetarischen Gartenschnecken, Chitin. Trotz ihrer Härte unterliegt die Radula einem Verschleiß und wächst kontinuierlich.
Da die Form der Zähne und die Anzahl der Zähne pro Reihe für jede Art sehr charakteristisch sind, ist die Radula insbesondere bei Schnecken ein sehr gutes Erkennungsmerkmal. Zum Beispiel die orange Schneckeca 14.000 Zähne und die Weinbergschneckeca 25.000 Zähne.[1]
Durch PflanzenfresserSchnecken und Käfer sei mit der radula Algen und Kieselalgen vom Untergrund abgekratzt. Etwas FleischfresserSchnecken, wie Brustwarzenhörner mit Hilfe der Radula ein Loch in die Schale lebender Schalentiere bohren, um an die Weichteile ihrer Beute zu gelangen.
Externer Link
- Spinnen wie eine Spinne / beißen wie eine Schnecke (2006), VPRO sciencedoc Wissenschaftliche Dokumentationen
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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