WikiDer > Raf De Rycke
Raphaël Florent Marie (Raf) Ritter De Rycke (Zelzate, 5. Mai1947) ist ein flämischÖkonom, Autor und Geschäftsführer und Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins Provinzialat der Barmherzigen Brüder.
Lebenszyklus
De Rycke studierte angewandte Wirtschaftswissenschaften an der Universitätsfakultäten St. Ignatius in Antwerpen, Orientierung internationale Wirtschaftswissenschaften (1969) und wurde für den Sekundarbereich II (1969) aggregiert.
Er verfolgte verschiedene Verbesserungszyklen für die Politik der Gesundheitseinrichtungen, die vom Zentrum für Krankenhauswissenschaft in Leuven eingerichtet wurden:
- Marketing und strategisches Denken im Gesundheitswesen;
- Finanzmanagementinstrumente;
- zur Rechenschaftspflicht aller Beteiligten: Gibt es einen Platz für Managed Care im belgischen Gesundheitswesen?;
- Managementverantwortung und ihre Auswirkungen;
- Krankenhausfinanzierung: Systeme und Modalitäten.
2007 absolvierte er zudem die Grundausbildung "Instrumente für gute Regierungsführung" von GUBERNA, das Institut für Direktoren.
Aktivitäten
Von 1969 bis 1971 war De Rycke Lehrer für Wirtschaftswissenschaften am Sint-Laurens-Institut in Zelzate. Nach seinem Militärdienst (1971-72) war er von 1972 bis 1987 zuständig für administrative, finanzielle, steuerliche und sozialgerichtliche Angelegenheiten beim gemeinnützigen Verein Provinzial der Barmherzigen Brüder.
Von 1987 bis 1994 war er stellvertretender Sektorleiter Pflege (Psychiatrische und orthopädische Pflege) beim gemeinnützigen Verein Provincialaat der Broeders van Liefde und von 1994 bis 2006 Sektorleiter Pflegeversorgung (Teilsektoren Psychiatrie, Orthopädische Pflege) , Alten- und Kinderbetreuung), Direktor der gemeinnützigen Organisation Provinzial der Barmherzigen Brüder und des asbl Deuvres des Freres de la Charite.
Im Dezember 2006 wurde er stellvertretender Direktor des gemeinnützigen Vereins Provinzial der Barmherzigen Brüder für die Bereiche allgemeine Bildung, Wohlfahrt, Sonderpädagogik und Pflegeeinrichtungen. In Flandern ist die gemeinnützige Organisation zehn psychiatrische Kliniken. De Rycke war eine Zeitlang professioneller Leiter der Gesundheits- und Wohlfahrtseinrichtungen für alle belgischen Schulen und Einrichtungen der Kongregation. Nach seiner Pensionierung wurde er Vorsitzender dieses gemeinnützigen Vereins.
Seit 1998 ist er Dozent an der EHSAL Management School für den Studiengang „Strategisches Management in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen“ (Aufbauausbildung). Seit 2003 ist er Gastdozent an der Universität Gent, mit einem Master-Abschluss in Krankenpflege und Hebamme im gleichen Fach. Er ist auch Lehrer an der Europäisches Kolleg Brüssel und ist Autor mehrerer sozioökonomischer Arbeiten. 2002 veröffentlichte er Strategisches Management für die Gesundheits- und Wellnessbranche.
Mandate und Vorstandspositionen
- Gesundheitsnetzwerk Vlaanderen vzw: Stellvertretender Vorsitzender, Direktor und Mitglied der Geschäftsstelle, Vorsitzender der finanzwirtschaftlichen Arbeitsgruppe, Vorsitzender der Arbeitsgruppe zum Konzept der psychischen Gesundheit, Mitglied des sektoralen Exekutivrats, Vorsitzender des Finanznachfolgeausschusses
- Direktor vzw De Vlier (geschütztes Wohnen in Zelzate).
- Vorsitzender vzw Walden (behütetes Wohnen in Bierbeek).
- Mitglied im Nationalrat für Krankenhauseinrichtungen (N.R.Z.V.), Abteilung Finanzierung.
- Mitglied der Ständigen Arbeitsgruppe Psychiatrie des N.R.Z.V.
- Direktor der Queen Fabiola Foundation for Mental Health Care.
- Präsident des gemeinnützigen Vereins Evening Peace (Wohnheim in Gent).
- Direktor der gemeinnützigen Organisation Huize Vincent (Wohnheim in Tielrode).
- Direktor und Sekretär vzw Neuro-Psychiatrische Klinik Sint-Camillus, Sint-Denijs-Westrem.
- Mitglied der Generalversammlung des gemeinnützigen Vereins Werken Glorieux in Ronse (Allgemeines Krankenhaus, Pflegeheime und Kinderkrippe).
- Vorsitzender vzw VAGGA (Zentrum für psychiatrische Versorgung Antwerpen).
- Direktor vzw Südostflandern (Zentrum für psychiatrische Versorgung).
- Mitglied der Generalversammlung des gemeinnützigen Vereins Regionales Zentrum für psychische Gesundheitsversorgung Deinze - Eeklo - Gent.
- Mitglied der Generalversammlung des vzw Flämischen Vereins für psychische Gesundheit.
- Vizepräsident vzw Platform Forensic Psychiatric Center Gent.
- Direktor vzw Caritas Catholica.
- Direktor vzw Caritas Catholica Ostflandern.
Veröffentlichungen
- Können wir in unserer modernen Konsumgesellschaft noch glücklich sein? Mit Geduld und Vertrauen, in: Van Harte, 1995, Nr. 4, S. 32.
- Gibt es einen Platz für Managed Care in der belgischen psychiatrischen Versorgung?, in: Hospitalia, V. V. I., 1995, Nr. 4, S. 260-263.
- Die Grenzen des Wachstums akzeptieren, in: De Standaard, 9. Januar 1996.
- Die Zukunft der orthopädischen Versorgung, in: Met Zorg, vzw Guislain, Band 1, Nr. 4, 1996, S. 18-25.
- Wohin mit dem Gesundheitswesen aus finanzieller Sicht?, Interkongregationales Kooperationszentrum für das Gesundheitswesen, Monographie Nr. 20, 4. Juni 1996, S. 18-31.
- Das ordnungsgemäße Funktionieren der rechtlichen Rahmenbedingungen, Klare Position und Positionierung des Managements, Aufmerksamkeit für solide Finanz- und Wirtschaftspolitik, in: Maßgeschneiderte Pflege mit Gesicht, Garant, Leuven-Apeldoorn, 1996.
- Auswertung der Rückwandlung: Zahlen und Fakten, in: Acta Hospitalia, 1997, Nr. 2.
- Sie sind noch nicht so verrückt, Sir, in: De Huisarts, Nr. 422, 24. Juni 1998.
- Organisation für psychische Gesundheit, Handbuch Gesundheitsökonomie, 1999.
- Finanzierungssystem für psychiatrische Krankenhausleistungen, in: Das belgische Krankenhaus, 1999, Nr. 238.
- Gesetzgebung zur psychischen Gesundheit, Krankenhausgesetzgebungshandbuch, Kluwer Editorial, 2000.
- Behandlungsnotfall als zentrales Thema, in: Artsenkrant, Nr. 1288, 2000.
- Brüder der Nächstenliebe wollen Psychiater-Zeit fair bezahlen, in: Artsenkrant, Nr. 1288, 2000.
- Prioritäten der psychischen Gesundheit, in: De Standaard, 3. Oktober 2000.
- Leitlinien für eine christlich inspirierte Personalpolitik, in: Tertio, 11.10.2000.
- Zusammenarbeit in der forensischen Versorgung in den Niederlanden, in: Hospitalia, April-Juni 2001.
- Psychiatrie und forensische Psychiatrie Schulter an Schulter, in: Artsenkrant, Nr. 1387, 2001.
- Psychiatrische Versorgung muss bezahlbar bleiben, in: In Sicht, November 2002.
- Internierte bekommen endlich eine angepasste Behandlung, in: Artsenkrant, Nr. 1387, 2001.
- Strategisches Management für die Gesundheits- und Wellnessbranche, Lannoo, Tielt, 2002.
- Gemeinsame Lücken im Krankenhausrecht schließen, in: Intra Muros, April-Mai-Juni 2003.
- Strategisches Management im Gesundheitswesen, in: Artsenkrant, 10. Juni 2003.
- Was du sagst und tust muss gleich sein, in: Van Harte, November – Dezember 2003.
- Die erste Stimme über die ältere Person, in: Van Harte, Nr. 3, 2005.
- Kategorische Betreuung in der psychiatrischen Versorgung, in: Acta Hospitalia, 2006.
- Aufnahme von Internierten auf wallonische Weise, in: Artsenkrant, 14. Februar 2006.
- Noch grünes Licht für die Forensische Psychiatrie, in: Tertio, 22.02.2006.
- Forensische Pilotprojekte in Flandern für Patienten mit einem durchschnittlichen Sicherheitsgrad, in: Tagesordnung, Juni 2006.
- Weitere Reduzierung der Psychiatriebetten nicht ohne Risiko in: Artsenkrant, 20. Juni 2006
- Jeder dritte Flame leidet an einem psychiatrischen Problem, in: Het Laatste Nieuws, 12. Juni 2006.
- Die Grenzen der Freiheit, in: EOSmagazine, Oktober 2006.
- Forschung für eine bessere Suizidprävention, in: Artsenkrant, 24. Oktober 2006.
- Palliativpflege ist ein Recht, Sterbehilfe nicht, in: Tertio, 22.11.2006.
- RIZIV/INAMI finanziert 78 therapeutische Projekte, in: Artsenkrant, 3. April 2007.
- Wischen bei geöffnetem Wasserhahn: Wird es Coffeeshops an der niederländischen Grenze geben?, in: De Standaard, 24. April 2007.
- Arbeiten an Bild und Bild, in: Zeitungskiosk Nr. 73, Juni 2007.
- Chronik eines Managementseminars, in: Van Harte, Nr. 3, 2007.
- Behandlung von Sexualstraftätern funktioniert, in: De Standaard, 22. August 2007.
- Nicht repressiver, aber klarer bei Drogen: Empfehlungen für neue Regierung zur Drogenpolitik, in: Tertio, 22.08.2007.
- Sterbehilfe in psychiatrischen Krankenhäusern nicht erlaubt Brüder der Nächstenliebe, in: Der Hausarzt, 20. September 2007.
- Werte auf der Skala, in: Kirche und Leben, 10. Oktober 2007.
- Zahl der Internierten wächst in zehn Jahren um 82 %, in: Artsenkrant, 9. November 2007.
- Zu viele Kinder entgleisen, in: De Standaard, 29. Januar 2008.
- Psychiatrie stärker sozial eingebettet, in: De Huisarts, 27. März 2008.
- Sterbehilfe ist eine Brücke zu weit, in: Der Hausarzt, 17. April 2008.
- Trop d'enfants déraillent, in: La Libre Belgique, 18. April 2008.
- Keine Coffeeshops an der niederländischen Grenze, in: Tertio, 23.04.2008.
- Moderne Kommunikationsmittel erhöhen das Suizidrisiko, in: De Standaard, 29. April 2008.
- Behalten Sie den Pflegegrad A2 bei, in: Artsenkrant, 13. Mai 2008.
- Cannabis verbieten und sensibilisieren, in: Der Hausarzt, 15. Mai 2008.
- Die Lehren von Ait Oud, in: De Standaard, 28. Mai 2008.
- An mobile psychiatrische Teams, in: De Huisarts, 29. Mai 2008.
- Verantwortlich?, in: De Huisarts, 29. Mai 2008.
- Wer schon lange in der Psychiatrie ist, ist zur Armut verdammt, in: De Morgen, 4. Juli 2008.
- Geisteskrank, der schwache Bruder, in: Der Hausarzt, 10. Juli 2008.
- Ethik in der Geschäftswelt gefordert, in: De Standaard, 26. & 27. Juli 2008.
- Vergütung von Top-Managern aus ethischer Sicht: Markt ignoriert Fairness, in: Tertio, 20.08.2008.
- Sie können einen Pädophilen nicht verbieten, in: De Standaard, 9. Oktober 2008.
- Internierte aus Gefängnissen im Jahr 2012, in: Der Hausarzt, 9. Oktober 2008.
- Soziale Verantwortung: Wer ist für die Finanzkrise verantwortlich?, in: Tertio, 15.10.2008.
- Die Aktien der Kirche: Braucht die Kirche Marketing, um wieder „in“ zu sein?, in: Kirche und Leben, 22. Oktober 2008.
- Wohlstand und Wohlbefinden gehen nicht Hand in Hand: Die Gesellschaft muss die Mentalität schnell anpassen, in: Tertio, 26.11.2008.
- Stoppt den Babyhandel, in: De Standaard, 5. Dezember 2008.
- Wie schützt man die Gesellschaft, in: De Standaard, 26. Januar 2009.
- Assises oder Internierung für den Täter der verrückten Messerstecherei in Dendermonde?, in: De Huisarts, 29. Januar 2009.
- Lehren aus der Krise ziehen, in: De Standaard, 28. Februar 2009.
- Pädophile Website, in: Tertio, 4. März 2009.
- Die Kinderpsychiatrie braucht mehr Ressourcen, in: Artsenkrant, 17. März 2009.
- Das verheiratete Familienleben trägt zu einem besseren Familienleben bei, in: Tertio, 18. März 2009.
- Dreistufiges Pflegemodell, in: Der Hausarzt, 19. März 2009.
- Lassen Sie Polizei und Psychiatrie zusammenarbeiten, in: De Standaard, 21. März 2009.
- Offenheit gegenüber klinischen Studien, Trends für Spezialisten, 21. April 2009.
- Pädophilie ist eine Krankheit wie jede andere“, in: De Standaard online, 22. April 2009.
- Pädophile Website ist verwerflich, in: Der Hausarzt, 30. April 2009.
- Kostenlose Drogentests einschränken, in: Tertio, 13. Mai 2009.
- Gibt es einen Ausweg aus dem Drogenproblem?, in: De Standaard online, 18. Mai 2009.
- Kommerzialisierung ist kein Allheilmittel für die Gesundheitspolitik, in: De Tijd, 28. Mai 2009.
- Welche Lehren können wir aus dem Schulvorfall in Hoegaarden ziehen?, in: De Standaard, 29. Mai 2009.
- Wie kann sexueller Missbrauch in Einrichtungen verhindert werden?, in: De Standaard, 19. Juni 2009.
- Sinn und Unsinn von Arzneimittelqualitätstests, in: Kirche und Leben, 24. Juni 2009.
- Ehewerte im Gleichgewicht, in: Van Harte, Juni 2009.
- Kommerzialisierung kein Allheilmittel, in: Zorgwijzer, Juni 2009.
- Der Glaube an die Treue schwankt, in: Tertio, 1. Juli 2009.
- (zusammen mit Paul Gemmel) Strategisches Management für die Gesundheits- und Wellnessbranche, komplett überarbeitete Auflage, Tielt, 2011
Adel
Durch Königlichen Erlass vom 13. Juli 2012 wurde er in den belgischen Erbadel mit dem persönlichen Rittertitel aufgenommen.[1]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
|