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Raf Hulpiau
Raf Hulpiau
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Vollständiger NameRaphael Achilles Hilduardus Hulpiau
GeborenZele, 22. Oktober1910
VerstorbenLöwen, 9. Dezember1997
WahlkreisFlagge Provinz Brabant.jpgBrüssel
RegionFlagge Flämische RegionFlandern
LandFlagge von Belgien Belgien
PartyCVP
Funktionen
1941 - 1943DirektorStudienserviceCVCTB
1945 - 1951Leiter der Studienabteilung ACW
1951 - 1965Vorsitzender ACW
1952 - 1966Vorsitzende KTRC
1954 - 1981AdministratorDie Menschen
1960 - 1965VizepräsidentBRT
1965 - 1968Kooptierter Senator
1966 - 1977Vizepräsident LVCC
1966 - 1968Gesundheitsminister
1968 - 1974Senator
1971 - 1977Mitglied Parlamentarische Versammlung des Europarats
1971 - 1977Mitglied Parlamentarische Versammlung der Westeuropäischen Union
1971 - 1977Mitglied Kulturrat der Niederländischen Kulturgemeinschaft
? - ?FraktionsvorsitzenderSenat
1972 - 1974Vizepräsident Senat
1973Vorsitzender des Kulturrates der Niederländischen Kulturgemeinschaft
1974 - 1977Mitglied Flämischer Regionalrat
1974Vorsitzender des Kulturrates der Niederländischen Kulturgemeinschaft
1974 - 1977Präsident des flämischen Regionalrats[1]
1974 - 1977Kooptierter Senator
Portal  Portalsymbol  Belgien
Politik

Raphael (Raf) Achilles Hilduardus Hulpiau (Zele, 22. Oktober1910 - Löwen, 9. Dezember1997) war ein BelgierPolitiker für die CVP.

Biografie

Raphaël Hulpiau war ein Sohn von Theodorus Hulpiau und Helena Laurent. Er absolvierte seine Sekundarschulbildung an den Colleges of deinze und Dendermonde, Wo ist er flammend wurde. 1931 erlangte er einen Magisterabschluss in Handels-, Konsular- und Seefahrtswissenschaften an der Hochschule der St. Ignatius-Universität im Antwerpen. 1940 erwarb er auch einen Magister in politischer und sozialer Hauswirtschaft und promovierte in Wirtschaftswissenschaften an der Katholische Universität Löwen. Während seines Studiums war er in der Katholischer Flämischer Hochschulverband.

Beruflich war er als Lehrer und Nachhilfelehrer an mehreren Schulen tätig. Von 1942 bis 1943 war er Assistent des Professors an der KU Leuven Gaston Eyskens, war von 1945 bis 1953 Professor an der Wirtschaftshochschule Sint-Aloysius (EHSAL) im Brüssel und ab 1948 war er Dozent, Dozent und von 1964 bis 1978 Sonderprofessor an der KU Löwen.

Hulpiau wurde auch in der christlichen Arbeiterbewegung aktiv. Von 1941 bis 1943 war er Direktor der Forschungsabteilung der Zentralverband christlicher Textilverarbeiter Belgiens, danach war er von 1945 bis 1951 Direktor der Forschungsabteilung der ACW. 1951 folgte er Paul-Willem Segers als Bundesvorsitzender der ACW, die er bis 1965 blieb. In dieser Funktion bekleidete er zahlreiche Führungspositionen, unter anderem bei der Bank BAC und die Krankenkasse DVV. Von 1954 bis 1981 war er auch Chef der Zeitung Die Menschen.

Von 1965 bis 1977 war er Mitglied der CVP in dem Belgischer Senat: von 1965 bis 1968 und von 1974 bis 1977 als kooptierter Senator und von 1968 bis 1974 als direkt gewählter Senator für die Bezirk von Brüssel. Von 1972 bis 1974 war er zudem stellvertretender Vorsitzender und von 1968 bis 1975 CVP-Chef. Ebenfalls von 1965 bis 1977 war er Mitglied des Parteivorstandes der CVP. Im Senat trat er als starker Befürworter einer radikalen Regionalisierung Belgiens hervor.

In der Regierung Vanden Boeynants-De Clercq Darüber hinaus war Hulpiau von 1966 bis 1968 Minister für Gesundheitswesen. Im Zeitraum Dezember 1971 bis April 1977 war er aufgrund des damals bestehenden Doppelmandats auch Mitglied der Kulturrat der Niederländischen Kulturgemeinschaft, die am 7. Dezember 1971 installiert wurde und ist der entfernte Vorgänger der Flämisches Parlament. Von Februar bis November 1973 und von Oktober bis November 1974 war er Vorsitzender der CVP-Fraktion. Er war auch Vorsitzender des Flämischen Regionalrats, der von November 1974 bis März 1977 tagte. In dieser Funktion trug er zum administrativen Dezentralisierung aus Belgien.

Schließlich bekleidete Hulpiau Vorstandspositionen in zahlreichen (halb-)öffentlichen und privaten Institutionen, unter anderem von 1949 bis 1955 bei der ]Zentralrat der Wirtschaft, von 1949 bis 1955 als Präsident der National Housing Company und von 1960 bis 1965 als Vizepräsident der BRT. Außerdem war er von 1952 bis 1966 Vorsitzender des Katholisches Fernseh- und Radiozentrum und von 1966 bis 1977 Vorsitzender des Nationaler Verband Christlicher Genossenschaften.

Externe Links

Vorgänger:
Paul-Willem Segers
Vorsitzende von dem ACW
1951 - 1956
Nachfolger:
Willy D'Have
Vorgänger:
Alfred Bertrand
Gesundheitsminister
1966 - 1968
Nachfolger:
Louis Nameche
Vorsitzende des Flämischer Regionalrat
1974 - 1977