WikiDer > Ralph Inbar

Ralph Inbar
Ralph Inbar
Ralph Inbar
Vollständiger NameRalf Jacob Kamp
Geboren24. Dezember1938
Verstorben15. März2004
LandDie Niederlande
aktive Jahre1964-2004
Bekannt ausBananensplit
Portal  Portalsymbol  Medien

Ralf Jacob Kamp, besser bekannt als Ralph Inbar, (Den Haag, 24. Dezember1938Hamburg, 15. März2004) war ein Niederländisch-israelischFernsehregisseur und Programmmacher.

Biografie

Ralph Inbar wurde in Den Haag als Sohn des Deutschen geborenjüdisch Fritz Kamp und die niederländisch-jüdische Engelina Troostwijk. Sein ursprünglicher Name war Ralf Jacob Kamp, aber in Israel er nahm den Nachnamen Inbar ("Bernstein") an.[1] Sein Vorname blieb Ralf, aber Ralph wurde im Fernsehen geschrieben.

Inbar überlebte die Zweiter Weltkrieg tauchte unter und verbrachte die meiste Zeit seiner Kindheit in Waisenhäusern.[2] nach seinem weiterführende Schule er ging nach Israel, um dort bis 1963 zu bleiben Kunstakademie von Jerusalem Folgen. Es folgte die Filmakademie von Paris. 1964 kehrte er in die Niederlande zurück. Er begann als Regisseur für die VARA. Er führte unter anderem Regie bei den Live-Shows von Rudi Carrell. Er leitete auch das progressive Musikprogramm fenklup mit als Moderator Sonja Barend, die er am 5. Dezember 1968 heiratete.[3] Die Ehe hielt drei Jahre.

1968 ließ er sich wieder in Israel nieder, wo er bei der Gründung der Israelische Rundfunkbehörde (IBA), damals der erste und lange Zeit einzige Fernsehsender hierzulande.

Ab 1972 war Ralph Inbar bei der TROS. Außer Bananensplit was Ende der 1980er Jahre für fünf Millionen Zuschauer pro Sendung gut war, machte er Sendungen wie Musik All In, fenklup, Take 2, Selbstporträt und TV-Maske. Für TV Masqué erhielt er a goldene Rose beim Fernsehfestival in Montreux.

Inbar verbrachte im Laufe der Jahre weiterhin einen Teil seiner Zeit in Israel. 1973 kämpfte er in der Jom-Kippur-Krieg.[4]

Er war ein gern gesehener Gast im israelischen Parallelprogramm Banana Split, das auch Fragmente seiner niederländischen Sendungen ausstrahlte. 1999 war er künstlerischer Leiter der Eurovision Songfestival im Jerusalem, die nach Israel gekommen war mit dem Gewinn von Dana International.

Inbar starb im Alter von 65 Jahren in einem Krankenhaus in Hamburg wo er sich zwei Monate zuvor einer Herzoperation unterzogen hatte. Er wurde am 19. März 2004 in Israel beigesetzt.