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Ravenvennen
Das Ravenvennen, vom Wittenberg aus gesehen

Das Ravenvennen ist ein Naturschutzgebiet in der ehemaligen niederländischen Gemeinde Arcen und Felder, seit 2010 in die Gemeinde eingegliedert Venlo, (Provinz Limburg). Es ist im Besitz der Stiftung Die Limburger Landschaft und liegt im Gürtel der parabolischen Dünen zwischen Gennep und Venlo. Das 381 ha große Areal besteht hauptsächlich aus Nadelwäldern mit einem Moorkomplex.

Lage und Umgebung

Das Ravenvennen liegt ca. 6 km nördlich von Venlo. Nach Süden geht das Gebiet in eine 2,5 km breite landwirtschaftliche Zone um das Dorf Velden über, wonach nur noch die Schwarzes Wasser geht Venlo voraus. Im Westen liegt das Dorf Lomm, das am Rande des Maastals liegt. Im Norden schließt sich direkt der Ravenvennen an Arcen-Anwesen, vom gleichen Besitzer. Im Osten liegt die Grenze zu Deutschland. Entlang dieser Grenze liegt das kleinräumige und tief liegende Wald- und Kulturlandgebiet grens Kostenloses Wasser, bei dem nie eine Flurbereinigung durchgeführt wurde.

Beschreibung

Der Ravenvennen ist ein Trockenwaldgebiet mit überwiegend Waldkiefern auf altem Treibsand, durchsetzt mit Kulturland, Mooren und etwas Heide. Auch wenn das Gebiet von Geländeart und Lage her gut dazu passen würde, gehört das Ravenvennen nicht zu den Weiten Nationalpark De Maasduinen. Das Gebiet ist jedoch Teil der projektierten Robust Connection Schinveld-Mook, einem Gebiet, das ein gut angebundener Lebensraum unter anderem für das Rotwild werden soll.

Der attraktivste und in Bezug auf den Naturwert wahrscheinlich wichtigste Teil des Ravenvennens betrifft die vielen Niedermoore, die als ausgestorbene Senken im Flussdünensand entstanden sind. Eine imposante Düne ist der Wittenberg. In der Nähe befindet sich eine schöne Gruppe von Mooren.

Tier-und Pflanzenwelt

Durch die vielen Moore ist es ein ausgezeichnetes Revier für alle Arten von Amphibien (wie den seltenen Moorfrosch), die umliegende Heide und der lockere Treibsand ziehen auch Reptilien wie den langsamer Wurm und der lebendgebärende Eidechse. In der geschützten, sandigen Umgebung locken die kargen Freiflächen Schmetterlinge wie den gehackte Aurelie. Es gibt einen reichen Raubvogel, darunter Wespenbussard und Habicht. Von den anderen Vogelarten, die roter Würger und der Gelbhammer auf.

Die Ufer und das Wasser der Moore sind unter anderem reich bewachsen mit: Torfflaum, Sonnentau und Seerose. Die Wälder sind ausgesprochen arm an Vegetation.

De Ravenvennen ist ein Beispiel für ein eigentumsmäßig stark zersplittertes Naturgebiet, aus dem die Limburger Landschaftsstiftung mit viel Geduld versucht, eine Einheit zu bilden.

Externer Link

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