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Reinhard Göbel (Siegen, 31. Juli1952) ist ein DeutscheDirigent und Violinist die spezialisiert ist Barockmusik. Goebel begann mit zwölf Jahren Geige zu spielen. Er nahm Geigenunterricht bei Franz Josef Maier und Saschko Gawriloff und nahm weiteren Unterricht bei den Barockspezialisten Hugo Rufu (Köln), Edward Melkus (Wien) und Marie Leonhardt (Die Niederlande).
1973 gründete er das Ensemble Musica Antiqua Köln die sich auf die authentische Aufführungspraxis der Barockmusik und leitete er bis zu seiner Auflösung des Ensembles 2007.[1] Das Ensemble schloss einen Exklusivvertrag mit dem Label Archivproduktion von Deutsche Grammophon. Goebel half der Musik der Hofkomponisten Johann David Heinichen und Jan Dismas Zelenka wiederentdecken. Seitdem arbeitete Goebel als Dirigent mit zahlreichen Orchestern und unterrichtete an der Mozarteum in Salzburg und an der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker.[2]
Er hat mehrere internationale Preise und Auszeichnungen erhalten, darunter den Staatspreis des Landes Nordrhein-Westfalen in 1997.
Seine Karriere als Konzertmeister seines Ensembles endete 1990 abrupt von a Handlähmung. Er beschloss, Geige andersherum zu lernen: mit der rechten Hand spielen und mit der linken streichen.
Goebel, der fließend Niederländisch spricht, hat zahlreiche Orchester dirigiert, darunter das Beethoven Orchester Bonn, es Tonhalle-Orchester Zürich, es Münchner Kammerorchester, es Orchester der Komischen Oper Berlin, das Königliches Philharmonisches Orchester, es Zürcher Kammerorchester, es Orchester der Königlichen Oper Kopenhagen, es Gewandhausorchester (Leipzig), es Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken, Köln (WDR), Frankfurt (HR), Hannover (NDR) und München (BR), es Dresdner Philharmoniker, es Orchestre National d'Ile de France, das Sächsische Staatskapelle Dresden, das Philharmonisches Orchester von Taipeh und der Melbourne Symphony Orchestra. Außerdem führte er Regie bei mehreren Opernproduktionen in Hannover, Freiburg, Mannheim und Kiel.
Externer Link
- (und) Biografie von Reinhard Goebel unter www.bach-kantaten.com
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |