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EIN retrogrades Problem ist ein Schachproblem wo festgestellt werden muss, wie die gegebene Aussage zustande gekommen ist. Es ist ein eigener Zweig der Schachprobleme, basierend auf der Forderung, dass jedes Problem auf legale Weise auftreten können muss. Die Lösungstechnik wird retrograde Analyse genannt und wird selten benötigt, um ein normales Schachproblem zu lösen, das darin besteht, zu fragen, was der beste Zug in einer bestimmten Stellung ist.
Einige Fragen, die bei einem retrograden Problem behandelt werden können:
- Kann es in der gegebenen Aussage noch sein kastelliert?
- Vielleicht im ersten Schritt en passant Angeschlagen werden?
- Wer ist als nächster dran?
Ein Beispiel für letzteres ist eine Stellung, in der beide Spieler Matt erzwingen können, wenn es ihr Zug ist. Wenn gezeigt werden kann, welcher Spieler am Zug ist, gibt es nur eine legale Lösung.
Eine andere Art von Problem hat die Stellung "Weiß nimmt 1 Zug zurück und mattiert dann in 1". Weil Weiß zum Beispiel die Rochade zurücknimmt, beweist Weiß, dass er nicht rochen darf (Schwarze Rettung gegen Matt in 1).
Noch eine andere Art von Stellung hat das Thema "Weiß spielt und remis"; Auf den ersten Blick ist Weiß verloren, aber es wird bewiesen, dass es ein Remis ist, indem man an die fünfzig Zug Rulezetten.
Eine andere Art von Problem ist, dass es drei identische weiße Figuren auf dem Brett gibt (oder 2 weiß-feldrige Läufer) und man muss beweisen, welche durch eine Beförderung entstanden ist.
Für Schachprobleme (und damit auch für retrograde) gilt:
- Die Position muss aus legalen Bewegungen entstanden sein.
- Rauchen ist immer erlaubt, es sei denn, es ist nachgewiesen, dass es nicht erlaubt ist.
- En passant schlagen sollte niemals erlaubt sein, es sei denn, es ist nachgewiesen, dass es erlaubt ist.
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| ein | b | c | d | e | f | G | ha |
Beispiel
Die rechte Stellung entstand, weil versehentlich eine Figur vom Brett geworfen wurde. Was ist das für ein Stück und wo war es?
Um diese Frage zu beantworten, ist es notwendig herauszufinden, wie das Theorem entstanden ist.
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Der Punkt des Problems ist, dass Doppelschach gegeben ist durch en passant mit Bauern schlagen, die in der gegebenen Aufgabe nicht mehr vorhanden sind.
Die letzten Bewegungen waren wie folgt:
Das fehlende Stück ist natürlich der König. Schwarz ist im Problem Schach, es sei denn, der weiße König stand auf b3 oder c2, als er vom Brett genommen wurde. Auf c2 ist das nicht möglich, da die Könige nie nebeneinander kommen dürfen. Auf b3 ist es auch nicht möglich, denn dann ist Weiß Doppelschach, und das kann nicht durch einen Läufer- oder Turmzug von Schwarz entstanden sein. Weiß muss den letzten Zug gemacht haben. Aber was war der letzte Zug von Weiß? Es kann nicht 1. La4† gewesen sein, denn dann wäre Schwarz schon vorher im Schach. Die meisten Löser kommen hier zu dem Schluss, dass es keine Lösung gibt. Weiß geht aber auch Subtraktionsschach gegeben haben, indem sie den weißen König von b3 ziehen. Aber wie landete Weiß im Doppelschach? Dies ist nur möglich, wenn Schwarz zuvor 2. ... b4×c3 e.p.†† gespielt hat und Weiß davor 2. c2-c4, um sein Schach nach 1. ... Ld5 aufzuheben. Der schwarze Bauer auf c3 ist weg, also ist der letzte Zug von Weiß 3. Kb3×c3†. Der weiße König muss also auf c3 stehen. |