WikiDer > Riesenibis
| riesiger ibis IUCN-Status: Kritik[1] (2018) | |||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Taxonomische Klassifikation | |||||||||||||
| |||||||||||||
| Nett | |||||||||||||
| Pseudibis gigantea (Oustalet, 1877) | |||||||||||||
| Bilder auf | |||||||||||||
| riesiger ibis auf | |||||||||||||
| |||||||||||||
Das riesiger ibis (Pseudibis giganteaSynonym: Thaumatibis gigantea) ist ein Vogel von der Familie Threskiornithidae (Ibisse und Löffler). Es ist eine vom Aussterben bedrohte Vogelart in Kambodscha, Laos und südlich Vietnam. Der Vogel wurde im Mai 1876 am Ufer des Mekong und 1877 von Emile Oustalet gültig beschrieben.[2]
Eigenschaften
Der Vogel ist 102 bis 106 cm lang. Es ist eine große, dunkel gefärbte Art ibis. Der erwachsene Vogel hat einen grauen, ungefederten Kopf und Hals mit dunklen Streifen über der Krone und im Nacken.[1]
Verbreitung und Lebensraum
Das Vorkommen dieses Ibis beschränkt sich auf Kambodscha, wo der Vogel noch recht weit verbreitet, aber äußerst selten ist. Darüber hinaus gibt es Vögel aus dieser gleichen Population, die im äußersten Süden von Laos und seit 2006 auch in einem Nationalpark (Yok Don) in Vietnam zu sehen sind. Ich war Vertriebsgebiet viel größer und erreicht in Thailand. Der Lebensraum besteht aus Teichen und Auen in der Nähe von halboffenen Regenwald mit Brettwurzelbäume.[1]
Status
Der Riesenibis hat ein begrenztes Verbreitungsgebiet und daher die Chance auf Aussterben vorhanden. Die Populationsgröße wurde durch eine 2015 veröffentlichte Studie von BirdLife International auf 290 Personen geschätzt. Der Lebensraum des Vogels wird durch Abholzung und Trockenlegung von Sümpfen beeinträchtigt. Außerdem ist diese Art sehr empfindlich gegenüber Störungen. Aus diesen Gründen wird diese Art als vom Aussterben bedroht eingestuft (Kritik) auf der Rote Liste der IUCN.[1]
In Kambodscha gibt es mittlerweile einen nationalen Aktionsplan für diese seltene Art. Ziel ist es, geeignete Gebiete für den Riesenibis besser zu schützen und die lokale Bevölkerung in eine nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes und eine bessere Durchsetzung der Naturschutzgesetze einzubeziehen.[1]
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |