WikiDer > Richard Barrett

Richard Barrett

Richard Barrett (Schwanensee, 1959) ist ein Komponist und Exekutive Musiker von Wales.

Er studierte Komposition bei Peter Wiegold von 1980 bis 1983. Danach machte er eine Lehre bei Brian Ferneyhough und Hans-Joachim Hespos. In seiner jungen Karriere als Komponist gewann er bereits Preise wie den Kranichsteiner Musikpreis (1986) und die Gaudeamus-Preis (1989). Er lehrte an den Universitäten von Darmstadt von 1986 bis 1994 und an der Middlesex University in London von 1989 bis 1992. Er lebte in Amsterdam von 1993 bis 2000 und unterrichtete elektronische Musik an der Königliches Konservatorium (Den Haag). Von 1984 bis 1993 war er Co-Direktor (mit Roger Redgate) des Ensemble Exposé. Im Jahr 2000 arbeitet er in Berlin.

Seine Komposition Nichtigkeit gilt als eine der bedeutendsten Orchesterkompositionen der 90er Jahre und verbrachte in diesen Jahren viel Zeit mit dem Kammermusikensemble Elision und schrieb mehrere Werke dafür.

Als darstellender Musiker arbeitet er seit 1986 mit Paul Obermayer im Duo Furt; und auch mit improvisierenden Musikern wie Evan Parker und mit dem Musik in Bewegung Elektronisches Orchester.

Werk (sofern bekannt)

  • 1984: Trakt für Klavier;
  • 1988-1992: Negative, für Ensemble;
  • 1989-1994: Ein weiterer himmlischer Tag, für Ensemble;
  • 1990-2000: Dunkle Materie, für Stimmen, Ensemble und Elektronik; (einige Teile dieser Arbeit können auch separat durchgeführt werden, wie zum Beispiel:
    • Interrence für Kontrabassklarinette, Singstimme und große Trommel;
    • Abglanzbeladen/Auseinandergeschrieben für Schlagzeug;
    • Basalt für Posaune;
    • Luft für Violine;
    • Knospend-spaltener für C-Klarinette;
    • Übertragung (1996-1999) für E-Gitarre und Elektronik;
  • 1992-1997: Den Mund öffnen;
  • 1994: Nichtigkeit, für Orchester;
  • 1995-1997: Schleppnetz;
  • 1998: unter Wasser, (Musiktheaterkomposition) für das belgische Ensemble Champ d'action;(Texte: Margret Kreidl, Österreich);
  • 2004: Nein (Widerstand & Vision, Teil 1), für Orchester (Uraufführung BBC Symphony Orchestra im Jahr 2005)

Externer Link