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Richard Wetz
Richard Wetz

Richard Wetz (Gleiwitz, 26. Februar1875 - Erfurt, 16. Januar1935) war ein DeutscheKomponist und Dirigent.

Leben

Wetz war Kaufmannssohn und studierte Musik in Leipzig und München. Er arbeitete als Dirigent mit mehreren Orchestern in Deutschland, bis er 1906 Musikalischer Leiter des Musikvereins in Erfurt wurde. Wetz blieb hier bis 1925. Von 1916 bis zu seinem Tod arbeitete er als Kompositionslehrer am Konservatorium in Weimar. Wetz war ein weitgehend autodidaktischer Komponist. Er glaubte nicht einmal, dass er eine Ausbildung brauchte, um seine kompositorischen Qualitäten voll auszuschöpfen. Die Kleist-Ouvertüre muss als die erfolgreichste und erfolgreichste Komposition angesehen werden. Der Inhalt wird oft von seinem Gemütszustand gespeist (insbesondere in seiner 1. und 3. Symphonie). Seine Zeitgenossen, die der Spätromantik treu blieben, störte das nicht. Sie fragten sich, warum Wetz nicht öfter auf dem Programm stand. Um 1920 wartete die Konzertwelt jedoch nicht mehr auf eine Bruckner-Epigone. Wetz war vergessen, bis seine Wiederentdeckung achtzig Jahre später. Mehrere schöne Aufnahmen seiner Werke (darunter seine drei Sinfonien und die Kleist-Ouvertüre) sind jetzt auf CD erhältlich.

Arbeiten

Die Werke von Wetz gehören zum spätromantischen Stil. Seine Kompositionen wurden beeinflusst von Franz Liszt und Anton Bruckner.

Orchesterwerke

  • Kleist-Ouvertüre auf. 16
  • Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 40
  • Symphonie Nr. 2 in A op. 47
  • Symphonie Nr. 3 in B-Dur op. 48
  • Violinkonzert h-Moll op. 57

Kammermusik

  • Streichquartett Nr. 1 F-Dur op. 43
  • Streichquartett Nr. 2 e-Moll op. 1 49

Vokalmusik

  • Requiem h-Moll op. 50
  • Ein Weihnachtsoratorium in Alt-Deutsche Poem auf. 53
  • kleinere Chorwerke
  • Viele Lieder