WikiDer > Richttrudis
Richtrudis, oder auf Latein Rictrudis (Herzogtum Gascogne, Über 614 – Marchiennes, 12. Mai687 oder 688) war ein Äbtissin des Abtei Marchiennes, im Austrasien, Teil von dem MerowingerFrankreich. Sie wurde heiliggesprochen.
Lebenszyklus
Richtrudis wurde im frühen 7. Jahrhundert in der Gascogne geboren. Ihre Eltern waren keine Christen. Sie lernte beide Bischöfe kennen Amandus van Maastricht wie beim fränkischen Edelmann Adalbald von Ostrevant. Beide Männer waren aus AustrasienTeil des Frankenreiches. König Dagobert I regierte das Frankenreich und wollte den Aufstand im Unterreich Aquitanien unterdrücken. Richttrudis und Adalbald heirateten (636) und hatten 4 Kinder. Es ist möglich, dass die Familie von Richtrudis in der Gascogne gegen diese Heirat war. Die 4 Kinder waren Eusebia, Mauritius, Clotsildis und adalsindis. Die Familie zog irgendwo in Australien in ein Haus.
Ein glückliches Familienleben fand ein Ende, als Adalbald in der Gascogne (um 652) im Kampf getötet wurde. Chronisten gingen davon aus, dass es sich um einen Racheakt der Familie Richtrudis für die 16 Jahre zuvor geschlossene Ehe handelte.[1]
König Clovis II von Neustria und Burgund, schlug Richtrudis prompt vor, einen seiner Höflinge zu heiraten. Bischof Amandus lehnte ab. Amandus forderte Richtrudis auf, Witwe zu bleiben und die Kinder bis ins junge Erwachsenenalter zu erziehen. So trat Richtrudis später in die Abtei von . ein Marchiennes in der Nähe von Lille, zusammen mit ihren 3 Töchtern; ihr Sohn trat in eine andere Abtei ein. Marchiennes Abbey befand sich in der Diözese Arras, in Australien. Die Stiftung wurde Richtrudis und ihrem Mann Adalbald zugeschrieben. Richttrudis wurde dort Äbtissin. Kurz vor ihrem Tod trat sie offenbar wegen gesundheitlicher Probleme als Äbtissin zurück.[2] Inzwischen waren ihre Töchter zu anderen Abteien aufgebrochen. Richtrudis starb 687 oder 688.
Sie erhielt ein Mausoleum in der Abtei Marchiennes. An ihrem Grab wurden Wunder gemeldet. Das Grab trug die Inschrift: virtutis ager, pietatis imago, was bedeutet Feld der Tugend und Bild der Frömmigkeit. Richttrudis wurde heiliggesprochen, ebenso wie ihr Mann Adalbald und ihre 4 Kinder.[3]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
|
| Bibliographische Informationen |
|---|
Gemeinsame Normdatei:131703498 |