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Rikkerda | ||
Rikkerda te Lutjegast auf der Karte von Beckeringh von 1781. | ||
| Ort | Lütjegast, | |
| Allgemeines | ||
| Schlosstyp | Anzahlung | |
| Eingebaut | erste Erwähnung: 1649 Bau des Landsitzes: 1675 | |
| Gebaut von | Bernard Johan Protti | |
| Zerstört in | 1828/1829 | |
| Monumentaler Status | Nationaldenkmal | |
| Denkmalnummer | 18775 | |
Der monumentale Bauernhof Rikkerda neben dem Grundstück, auf dem sich die Lagerstätte befand. | ||
Rikkerda war eine Bürgschaft im Groningen Dorf Lütjegast. Die Lagerstätte wurde 1675 erbaut und Anfang des 19. Jahrhunderts abgerissen. In der Landschaft sind nur noch die Konturen des Borgstees zu erkennen. Auf dem Grundstück neben der ehemaligen Borg ist ein Bauernhof entstanden, der auch den Namen Rikkerda trägt.
Geschichte
1320 kaufte ein gewisser Reynardus Ryquerda ein Stück Land vom Abt der of Kloster Gerkesklooster. Es gab auch zwei Bauernhöfe auf diesem Land. Der Name Rikkerda / Rikerda / Rickerda kommt in den folgenden Jahrhunderten mehrmals in der Nähe von Lutjegast vor, obwohl nicht sicher ist, ob sie die Heerd Rikkerda bewohnten.
1649 beanspruchte ein gewisser Caspar van Aswede die Rechte der 'Rickerda Ost' wegen der Kinder seines Bruders Borchert van Aswede und 1651 dann die Rechte der 'Rickerda West'. 1674 wurde der Ort 'Ryckerda' mit den Ländereien des verstorbenen Leutnants Conraedt van Aswede an Dr. Schaick verkauft. 1675 wechselte Rikkerda erneut den Besitzer. Diesmal kam das Ganze in den Besitz von Bernard Johan Protti, der Verteidiger von Boertange im Jahr 1672 zur Zeit der Zweiter Münsterkrieg. Seine erste Frau Alberdina Lucretia Schnabel starb in Börtangen an einer verirrten Granate. Prott lebte in Groningen und ließ in Lutjegast ein Landhaus bauen. Zu diesem Zweck ließ er an geeigneter Stelle Kanäle errichten und erhielt das Landhaus quasi als Bürge. Angesichts seiner geschäftigen Militärkarriere wird er auf Rikkerda nicht viel gelebt haben. Seine zweite Frau Frederika Tjarda van Starkenborgh starb 1687 kinderlos. Prott heiratete 1688 wieder Cecilia Elisabeth Tamminga, Witwe von Daniël de Hertoghe, Herrn des Bürgen Feringa zu großer Gast. Prott starb 1703 kinderlos und hinterließ seinen gesamten Besitz seiner dritten Frau.
Als Cecilia Elisabeth 1703 starb, ließ sich ihr Sohn Unico Michiel de Hertoghe auf Rikkerda nieder. Unico Michiel starb 1735, das Gut wurde 1743 geteilt, wobei Rikkerda und Feringa an seinen Sohn Daniël Onno de Hertoghe fielen. Er heiratete Anna Habina Tjarda van Starkenborgh. Daniël Onno starb 1774 und nach der Borgenkaart von Beckeringh seine Witwe lebte bis zu ihrem Tod 1799 auf Rikkerda. Es kam dann in den Besitz von Edzard Unico de Hertoghe. Er war mit Alegonda Clant van Hanckema verheiratet. Sie ließ sich 1799 wegen seines Alkoholkonsums von ihm scheiden. Edzard Unico wurde unter Vormundschaft gestellt und starb 1812. Seine Cousine Anna Habina lebte damals Alberta van Menkema auf Rikkerda mit ihrem Ehemann Hemmo Heileco Nauta bis die Erben von Edzard Unico 1828 Rikkerda mit Höfen, Alleen, Kanälen, Wäldern einschließlich Ländereien von mehr als 28 verkauften bündeln, Köstlichkeiten und zwei Herrensofas in dem Kirche von Lutjegast.
Das Ganze wurde von Berend Hayes Harkema, Holzeinkäufer in . gekauft Kriegshütten. Er ließ die Lagerstätte 1828-1829 abreißen. 1836 verkaufte Harkema 23 Morgen Land. Eite Jans van der Veen und seine Frau Anke Jans Wattema kauften diese Ländereien inklusive der Lagerstätte. Van der Veen war Maler und Lehrer in Lutjegast. 1848 begann er mit dem Bau einer Farm neben der ehemaligen Zufahrt zur Borg. Dieser Hof erhielt auch den Namen Rikkerda und 1860 wurde ein neues Vorderhaus für den Hof gebaut.
Ort
Rikkerda stand östlich von Lutjegast etwa 200 Meter südlich des heutigen Abel Tasmanwegs. Die Lagerstätte befand sich auf einer rechteckigen Lagerstätte von etwa 200 mal 180 Metern. Der Wassergraben, auf dem sich die Lagerstätte befand, ist in der Landschaft noch vage zu erkennen. Im Jahr 1799 besaß Rikkerda einen Speisesaal, vierzehn Räume, zwei Schatzhäuser, ein Sudhaus, eine Remise, ein Orangenhaus und eine Kantine. Das bedeutet, dass die Lagerstätte viel größer war, als Beckeringhs Zeichnung vermuten lässt.
Momentane Situation
Der Hof Rikkerda, erbaut 1848 mit einem Vorderhaus von 1860, steht noch heute neben dem ehemaligen Grundstück, auf dem die Lagerstätte Rikkerda stand. Dieser Bauernhof galt als einer der größten in der westliches Viertel. Rikkerda ist seit 1978 ein Nationaldenkmal und wurde 1990 seiner landwirtschaftlichen Funktion entzogen. Nach einer Renovierung wird der Hof als Übernachtung mit Frühstück.
Siehe auch
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Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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