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Das Feuer im Ringtheater war eine der größten Brandkatastrophen der 19. JahrhundertÖsterreich-Ungarn. Dies geschah am 8. Dezember1881 in dem Ringtheater zu Wien. Die Gesamtzahl der Todesopfer wurde auf 448 geschätzt.
Das Feuer
Am Abend des Feuers die zweite Aufführung von Offenbachs "Hoffmanns ErzählungenAls das Publikum eintrat und seine Plätze einnahm, Gasbeleuchtung zündete. Aufgrund einer Fehlfunktion des elektropneumatischen Brenners trat jedoch Gas aus und der nächste Versuch, das Gas zu verbrennen, führte zur Explosion des Brenners. Das Feuer breitete sich dann auf die Bühne und in den Zuschauerraum aus.
Eine halbe Stunde später wurden Versuche unternommen, die Öffentlichkeit zu retten, aber es gab grundlegende Probleme. Die Notbeleuchtung, die aus Öllampen bestand, brannte nicht, da die Lampen aus Geldmangel nur bei Übungen mit Öl wurden gefüllt. Zudem öffneten sich die Notausgangstüren nicht nach außen, sondern nach innen und verhinderten so ein rechtzeitiges Verlassen des Gebäudes. Ein Luftstoß aus einem Fenster entfachte das Feuer noch mehr, und aufgrund von Fehlinformationen, dass alle gerettet wurden, Polizei Retter in der Eingangshalle. Unter den Toten war auch Ladislaus Vetsera, ein Bruder von Marie von Vetsera.
Auswirkungen
Dieses Feuer hatte große internationale Auswirkungen auf die Brandschutz, vor allem in der Theaterwelt. So wurde beispielsweise eine eiserne Sicherheitswand eingeführt, um Bühne und Publikum zu trennen, und Versatzstücke mussten nicht brennbar sein. Auch sollten die Türen von Theatern immer nach außen geöffnet werden, damit das Publikum im Notfall das Theater schnell und einfach verlassen kann.
Aufgrund der Bestürzung vor Ort mit privatem Geld des Kaisers Franz Joseph I. von Österreich die sogenannte Suhnhaus etabliert. Die Mieteinnahmen flossen direkt in wohltätige Zwecke. Im 1945 Das Gebäude wurde jedoch durch den Krieg stark beschädigt und in 1951 es musste abgerissen werden. Heute steht an dieser Stelle das Verwaltungsgebäude der Österreichischen Bundespolizei.
Der Prozess gegen die Verantwortlichen für das Feuer war 60er Jahre literarisch beschrieben von Helmut Qualtinger und Carl Merz unter dem Titel Anatomie einer Katastrophe. Der Text wurde unter dem Titel "Alles rettet. Der Ringtheaterprozeß" verfilmt.