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Rinus Munnikes | ||||
| Persönliche Informationen | ||||
| Vollständiger Name | Rinus Munnikes | |||
| Geburtsdatum | 1926 | |||
| Geburtsort | Amsterdam | |||
| Geburtsland | Die Niederlande | |||
| Sterbedatum | 2001 | |||
| Sportliche Informationen | ||||
| Disziplin | korfball | |||
| Trainer/Trainer | ||||
| Verein | ||||
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Rinus Munnikes (1926 – 2001) war ein Niederländischkorfball spieler und Korfballtrainer. Als Spieler wurde er einmal niederländischer Meister und bestritt 28 Länderspiele mit dem with Niederländisches Korfball-Team. Auch seine Tochter Renske spielte Korfball auf höchstem Niveau. Munnikes sorgte auch dafür, dass das Niveau des Korfballs in Deutschland anstieg, denn Ende der 1960er Jahre trainierte er in deutschen Vereinen.
Spielerkarriere
Munnikes spielten im Amsterdamer Club LUTO. Sein Debüt in der ersten Mannschaft des Vereins gab er in der Saison 1947-1948 im Alter von 21 Jahren. LUTO spielte in der höchsten Spielklasse des niederländischen Korfballs, der Hoofdklasse. In dieser Zeit wurde Korfball nur auf dem Feld (draußen) gespielt. Zaalkorfball (bei seiner Einführung Mikrokorfball genannt) wurde erst 1956 im Wettbewerb eingeführt.
In den 1960er Jahren wurde Korfball hauptsächlich von Amsterdamer Mannschaften dominiert, zu denen LUTO gehörte. Andere Top-Teams, die auch die meisten Preise gewannen, waren andere Amsterdamer Teams, wie z ROHDA, AKC Blau-Weiß, westliches Viertel und Archipel.
Im Saison 1962-1963 LUTO stand kurz vor einem letzten Platz im Feld Korfball. LUTO sammelte 32 Punkte aus 20 Spielen und fehlte nur noch 2 Punkte auf den 1. Platz.
Im Saison 1964-1965 der Feldwettbewerb war anders aufgebaut. Anstelle von 2 großen Ligen wurde der Feldwettbewerb auf 1 große Liga reduziert, ohne dass ein Finale ausgetragen wurde. Nach dem Wettbewerb würde die Nummer 1 der Champion werden. In dieser Saison gelang Munnikes und LUTO, denn LUTO lag nach dem regulären Wettkampf (22 Spiele) mit ROHDA. Es musste ein Tie-Break gespielt werden, um festzustellen, welches Team definitiv Erster wird und sich damit für das Feldfinale qualifizieren würde. Dieser Tie-Break wurde am 14. Juni 1965 gespielt und das Spielstand war 4-4 nach der regulären Spielzeit. Nach der Verlängerung stand es 6-6, das Spiel musste also im Elfmeterschießen entschieden werden. LUTO gewann diese Serie und wurde damit Landesmeister auf dem Feld. Munnikes selbst spielte bei dieser Entscheidung eine wichtige Rolle, da Munnikes in der letzten Spielminute das Unentschieden 4-4 erzielte. Damit war Munnikes mit 39 Jahren noch niederländischer Meister.
Saison 1965-1966 war seine letzte Saison als aktiver Spieler auf höchstem Niveau. Im Alter von 40 Jahren ging er in den Ruhestand.
Ehrenrolle als Spieler
- Niederländischer Meister im Feldkorfball, 1× (1965)
Orange
Bereits 1950 wurde Munnikes für die Niederländisches Korfball-Team. Am Ende bestritt er 28 offizielle Länderspiele, davon 3 in der Halle und 25 auf dem Feld.
Trainer
LUTO
Nach seiner Karriere als Spieler wurde Munnikes sofort zum Cheftrainer bei LUTO.In seiner ersten Saison als Trainer, 1966-1967 LUTO wurde 3. im Feldwettbewerb und 2. in der Halle. So verpasste LUTO zum Beispiel nur knapp einen Platz im Hallenfinale, einem neuen Event.
Munnikes trainierte auch die folgende Saison, 67-68. In dieser Saison war LUTO 6. auf dem Feld und 3. in der Halle. Nach 2 Saisons bei LUTO hörte er auf und Herr Schenk wurde neuer Trainer des Vereins.
EKCA und Westdeutschland
1968 wurde Munnikes Trainer beim Verein in Arnheim E.K.C.A., eine Mannschaft, die nicht in der höchsten Spielklasse spielte. Im selben Jahr begann Munnikes auch mit dem Training im Ausland, da Korfball in Westdeutschland immer beliebter wurde. So hat er unter anderem beim deutschen Verein trainiert Schweriner KC.Munnikes war drei Jahre lang Trainer bei EKCA und ging dort 1971 in den Ruhestand.
Zurück zu LUTO
Im Mai 1972 wurde Munnikes von LUTO gebeten, während der Saison Trainer zu werden. In dieser Saison, 1971-1972 Trainer im Ruhestand Jan van der Bol früh, möglicherweise aufgrund eines Problems in der Umgebung Jan Wals und Tom van Rhee. Infolgedessen blieb LUTO ohne Cheftrainer zurück. Die Spielergruppe wollte Munnikes als Trainer. Munnikes beendete die Saison und blieb auch in der folgenden Saison Trainer. 1972-1973. LUTO blieb in dieser Saison im Mittelfeld. Nach dieser Saison kam Jan van der Bol als Trainer zurück.
DETO
1974 wurde Munnikes neuer Cheftrainer beim Klub Eindhoven DETO. Dieser Verein stieg 1973 an die Spitze der Niederlande und in Munnikes seine erste Saison mit dem Verein, 1974-1975 die Mannschaft hat es gut gemacht. Das Team spielte noch nicht in der großen Liga im Feldwettbewerb, aber es spielte im Hallenwettbewerb. Darin belegte DETO den 3. Platz in der Hoofdklasse A, mit nur 3 Punkten Rückstand auf die Nummer 2. Im Feldwettbewerb stieg DETO 1975 unter Munnikes in die holländische Big League auf.
Im 1975-1976, Munnikes seine 2. Saison als Trainer, spielte DETO in beiden Wettbewerben in der niederländischen Big League und schnitt als relativer Neuling sehr gut ab. Tatsächlich belegte DETO im Hallenwettbewerb den 1. Platz in der Hoofdklasse A nach dem regulären Wettbewerb, zusammen mit HKV. Durch einen Tie-Break wurde entschieden, welches Team Erster und damit Finalist wird. Dieses Spiel wurde am Donnerstag, 4. März 1976, am selben Ort wie das Endspiel ausgetragen, nämlich im Ahoy, Rotterdam. Das Spiel wurde von DETO 11-10 gewonnen. So spielte DETO das Hallenfinale 1976. In diesem Hallenfinale den Haag Unser Eibernest der Gegner. DETO verlor das Finale mit 13-9. Im Feldwettbewerb wurde DETO schließlich 3..
Im Saison 1977-1978 DETO hatte eine schwierige Saison. In der Halle lag die Mannschaft noch im Mittelfeld, im Feldwettbewerb stieg die Mannschaft jedoch ab. 1978-1979 DETO stand kurz vor einem Finalplatz im Indoor-Korfball-Wettbewerb. Am Ende belegte das Team den 2. Platz in der niederländischen Big League.
Saison 1979-1980 erwies sich für Munnikes und DETO als eine weitere schwierige Saison. In der Halle wurde der Abstieg nur knapp vermieden, im Feldwettbewerb jedoch stieg die Mannschaft ab. Nach 6 Spielzeiten zog sich Munnikes als Cheftrainer des Vereins zurück.
Immer höher
1981 wurde Munnikes Trainer bei Hoofdklasser Immer höher, ein Trupp raus Apeldoorn.In dieser Saison 1981-1982 das Team stieg sowohl im Feld- als auch im Hallenwettbewerb aus der niederländischen Big League ab.
ROHDA
1985 wurde Munnikes von der Amsterdam ROHDA. Die Mannschaft stand zwar im Hallenfinale von 1985, brach dann aber mit Trainer Anton Pölstra. Munnikes wurde gebeten, neuer Cheftrainer zu werden. 1985-1986 Munnikes schnitt sofort gut mit ROHDA ab. Im Hallenwettbewerb blieb es ein Konkurrent Vermögen mit 1 Punkt Vorsprung auf den ersten Platz in der niederländischen Big League, womit sich das Team zum zweiten Mal in Folge für das Hallenfinale qualifiziert. Im Finale war DKOD der Gegner, eine Mannschaft unter der Leitung des Bundestrainers Ben Crum.Munnikes hatte sich für das Finale eine besondere Taktik ausgedacht; so wollte er seinen Starspieler René Kruse Opfer und Marco Laufu in den Angriffspunkt setzen. Anfangs führte DKOD mit 3:0, aber ROHDA drehte dies vor der Halbzeit auf 7:5. In der zweiten Halbzeit erhöhte ROHDA den defensiven Druck und gewann das Spiel mit 14:12. ROHDA wurde zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte niederländischer Hallenmeister. Im Feldwettbewerb spielte das Team keine nennenswerte Rolle.
In Munnikes seiner zweiten Saison mit ROHDA, 1986-1987 war die erste hürde de Europapokal von 86. Als niederländischer Hallenmeister nahm ROHDA an diesem internationalen Turnier teil. ROHDA hat es locker durch die Gruppenphase geschafft und hier den Deutschen besiegt Adler Rauxel und die Engländer mitcham. Im Finale war der Gegner der Belgier AKC. Das Finale war spannend und die Teams waren ausgeglichen. Trotzdem gewann ROHDA 16-14 und gewann damit den Europapokal.Im niederländischen Wettbewerb wurde ROHDA in der Halle 3. und auf dem Feld 5. Nach zwei Spielzeiten verabschiedete sich Munnikes als Cheftrainer vom Verein. Sein Nachfolger war Theo Corporal.
Ehrenrolle als Trainer
- Niederländischer Meister Hallenkorfball, 1× (1986)
- Europapokal Meister Hallenkorfball, 1× (1987)