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Flusstanz ist ein Theatershow vom traditionellen Iren Schritttanz, gekennzeichnet durch schnelle Bewegungen der Beine, bei denen Körper und Arme bewegungslos bleiben.
Riverdance hatte die Pausenvorstellung des Eurovision Song Contest 1994 am 30.04. Da war auch der Chor anuna beteiligt an. Die Reaktionen waren so positiv, dass eine komplette Abendvorstellung entstand.
Im November 1994, in Dublin Tickets für Riverdances erste Show in voller Länge verkauft. Die Premiere war im Point-Theater am 9. Februar 1995 in der Hauptrolle Michael Flatley und Meister des irischen Tanzes Jean Butler. Die Musik wurde komponiert von Bill Whelan. Die Show lief fünf Wochen und war restlos ausverkauft.
Riverdance wird immer noch auf der ganzen Welt aufgeführt. Jedes produzierende Unternehmen ist nach einem irischen Fluss benannt. Jene sind boyne (im Nordamerika), Avocado und Foyle (im Europa) und Corrib (in dem Fernost). Riverdance wurde auch bei der Eröffnungszeremonie des Special Olympics in 2003; Lynn Hilary war der Leadsänger.
Riverdance wurde von der traditionellen Kulturgemeinschaft oft dafür kritisiert, dass sie die irische Tradition nur als Beispiel verwendet und die Musik neu und nicht traditionell ist. Es wurden auch "gemischte" Tänze aufgeführt (auch amerikanisches Stepptanz, Ballett und Jazz wurden verwendet; die rhythmische Struktur eines Großteils der Musik hat ihre Wurzeln in den komplizierten Polyrhythmen Osteuropas). Das künstlerische Niveau war jedoch sehr hoch, mit Weltklasse-Designern, Choreografen, Tänzern und Musikern.
Riverdance hat in kurzer Zeit irischen Tanz und irische Musik auf der ganzen Welt populär gemacht. Das Interesse an Tanzschulen wuchs stark, neue Musiker wollten traditionelle irische Musik aufführen und das Interesse an der irischen Kultur stieg auf ein beispielloses Niveau.
Viele stellten jedoch fest, dass das Publikum weniger an der irischen Kultur und Tradition interessiert war, auf der Riverdance basierte, als an dem Spektakel der ersten Theatershow oder sogar an Imitationen ihrer Musik und Tanzmischungen. Viele der eifrigen neuen Musiker verschwanden, nachdem sie entdeckt hatten, dass traditionelle irische Musik Übung, Geschick und Beharrlichkeit erfordert. Ähnliches galt auch anderswo, etwa in Tanzschulen.
Die traditionelle irische Kulturgemeinde war der Meinung, dass Riverdance ein attraktives und kunstvoll gestaltetes Broadway-Theater war; es hat einen großen Beitrag zur Popularität der irischen Kunst und Kultur in der Welt geleistet, aber die Veränderungen, die es bewirkte, kamen bei vielen der ursprünglichen Teilnehmer nicht gut an. Aber selbst die größten Kritiker mussten zugeben, dass die Show einen erheblichen Geldfluss in die irische Kunst und Kultur auslöste.
Bücher, Audio und Video
- Riverdance - Die Show (1995)
- Riverdance: Live aus New York City (2001)
- Flusstanz 2002 (2002)
- Riverdance - Live aus Genf (2004)
- Das Beste von Riverdance (2005)
- Riverdance Jubiläumsausgabe (2006)
- Riverdance Live aus Peking (2012)
- Bill Whelan: Riverdance, die Musik
- Bill Whelan: Selections from Riverdance Arranged for Fingerstyle Guitar (1999, mit CD)
- Bill Whelan: Selections from Riverdance für Pennywhistle (2000, mit CD)
- Bill Whelan: Auswahl aus Riverdance arrangiert für Easy Piano (2000)
- Bill Whelan: Riverdance (Noten)
CDFotos:
- Bill Whelan: Wurzeln des Riverdance (1997)
- Bill Whelan: Riverdance am Broadway (2001)
- Bill Whelan: Riverdance - Musik aus der Show (2002)
- Bill Whelan: Riverdance/10th Anniversary Edition (2005)