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Roaming

wandernd (Englisch für herum irren) ist ein allgemeiner Begriff in Wireless Telekommunikation wodurch ein bestimmter Dienst fortgesetzt wird, obwohl sich der Benutzer nicht in dem Netz befindet, in dem er registriert ist.

Dank Roaming können Sie MobiltelefonAnrufabonnement im Ausland. Roaming kann auch innerhalb eines Landes auftreten, wenn ein Mobilfunkanbieter die Geräte aus dem Netz eines anderen Anbieters akzeptiert. Zum Beispiel in den Niederlanden Libertel (später Vodafone) Geräte mit Telfort-SIM-Karten an das Libertel-Netz an Orten, an denen das Telfort-Netz keine landesweite Abdeckung bot.

Um einem mobilen Gerät das Roaming zwischen verschiedenen Netzen in einem anderen Netz zu ermöglichen, müssen eine Reihe von Schritten ausgeführt werden. Zunächst prüft ein Zentralrechner, an den alle Sendemasten eines bestimmten Netzes angeschlossen sind, ob ein Termin (Roaming-Vereinbarung) besteht zwischen dem Anbieter des Heimatnetzes und dem Anbieter des Fremdnetzes, in das sich der Nutzer einloggt. Ist dies nicht der Fall, ist Roaming nicht möglich.

Im Detail unterscheiden sich die Roaming-Methoden je nach drahtlosem Netzwerk, aber im Allgemeinen ist der Roaming-Prozess wie folgt:

  1. Sobald ein Mobiltelefon im Versorgungsgebiet eines fremden Anbieters eingeschaltet oder bewegt wird, wird dieser Anbieter bemerkt. Er sieht, dass das Gerät im Netz unbekannt ist und versucht seinen eigenen Provider herauszufinden. Besteht keine Vereinbarung zwischen dem eigenen Provider und dem fremden Provider, wird der Zugang im fremden Netz verweigert.
  2. Der fremde Anbieter kontaktiert den eigenen Anbieter und fordert Informationen über das anrufende Gerät an. Der eigene Anbieter stellt diese Informationen zur Verfügung, zu denen auch die IMSINummer der SIM-Karte, die registrierten Dienste und die Roaming-Berechtigung für dieses spezielle Gerät beim fremden Netzbetreiber.
  3. Wenn die Informationen bereitgestellt werden, wird dem Gerät eine temporäre Telefonnummer (MSRN) mit dem nicht-muttersprachlichen Betreiber zugewiesen. Außerdem informiert der eigene Provider darüber, wie über das fremde Netz auf das eigene Netz zugegriffen werden kann.