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Rob Stultiens
Rob Stultiens
Flora (1958), Vlaardingen
persönliche Daten
Vollständiger NameRobert Arnold Pierre Stultiens
GeborenMaastricht, 6. Oktober 1922
VerstorbenBunde, 23. März 2002
GeburtslandDie Niederlande
Beruf(e)Bildhauer, Keramiker, Zeichner
RKD-Profil
Portal  Portalsymbol  Kunstkultur

Robert Arnold Pierre (Rob) Stultiens (Maastricht, 6. Oktober1922Bunde, 23. März2002) war ein Holländer Bildhauer, Keramikerin und Zeichner.[1]

Leben und Arbeiten

Stultien[2] war ein Sohn von Alphonse Willem Peter Joseph Stultiens und Hubertina Clara Franssen. Sein Vater war Hobbymaler sowie Beamter, seine Mutter starb im Kindbett und Stultiens wuchs bei seiner Tante auf.[3] 1939 begann er im Keramikstudio Astra in Maastricht zu arbeiten. Stultiens wurde erzogen bei Charles Vos zum Realschule für Angewandte Kunst in Maastricht (1940-1946), mit Unterbrechungen während der Kriegsjahre. Er setzte sein Studium fort mit Piet Esser zum Nationale Akademie der Schönen Künste in Amsterdam (1946-1948) und at Oscar Jespers zum Jan van Eyck Akademie (1948-1952). Nach seinem Studium heiratete er eine Textilkünstlerin Marijke Thunissen, den er an der Akademie Maastricht kennengelernt hatte.[4] Stultiens gemacht Porträts, Denkmäler und freies Plastik. Er nannte seine Arbeit Rob Art.[5] 1960 ließ sich das Ehepaar Stultiens-Thunissen in Bunde nieder.[6]

1964 wurde eine niederländische Unterabteilung der of Symposion Europäischer Bildhauer, bestehend aus den Bildhauern Joop Beljon, auch Direktor der Königliche Akademie der Künste im Den Haag, Wilhelm Kommandant, Hermann van der Heide und Rob Stultiens. Stultiens war auch Mitglied der Berufsverband Bildender Künstler, das Niederländischer Bildhauerkreis und der Stiftung Kunst & Kultur Limburg.[7] Er stellte mehrmals aus. Stultiens erhielt 1969 den Hustinx-Preis.[7] Als er 1976 sein silbernes Jubiläum als Bildhauer feierte, Bonnefantenmuseum eine Retrospektive veranstaltet.

Neben seiner künstlerischen Tätigkeit war Stultiens Lehrer an der Akademie für Kunstlehrer, Tilburg (1973-1975) und unterrichtete Kunsthandwerk an der Möller Institut, Abteilung Tehatex (ab 1975). 1995 wurden Stultiens und seine Frau ernannt Ritter in dem Orden von Oranien-Nassau.[8]

Stultiens starb 2002 im Alter von 79 Jahren und wurde im Kirche St. Agnes.[9] Seine Witwe schenkte das Buch ein halbes Jahr später Rob Stultiens, Reise durch das Land der Fantasie heraus, in Zusammenarbeit mit Willem K. Coumans und J. J. Beljon.

Arbeiten (Auswahl)

  • 1947 Maria, bete für uns (Gebetsweg Stern des Meeres), Maastricht
  • ca. 1955 Sakramentaltar für die St. Lambert-Kirche (Haelen)
  • 1957 Godefridus Henschenius, Oda-Park, Venray
  • 1958 Flora, Vlaardingen
  • 1960er Jahre ohne Titel ("die blaue Ampel"), Gulpen
  • 1960 Fassadenreliefs Katholische Sozialakademie, Sittard
  • 1961 An den Bewohner Jan P.K. van Eechoud, ein Pionier in Neuguinea, Horst
  • 1961 Giebelstein mit Taube vor dem Heilig-Geist-Kirche im Meezenbroek (Heerlen)
  • 1962 Mariken van Nimwegen, Molenweg, Nijmegen
  • 1967 Metallplastik bei Etos, Eindhoven.
  • 1968 Metallplastik, Nationalpolizei, Eindhoven
  • 1969 Metallplastik, Mythylschule, Valkenburg
  • 1969 der Turm im Rathaus in Hülsberg, zog 2006 auf den Grünstreifen.[10]
  • 1970 Roter Roboter, Hilversum
  • 1970 Metall Kunststoff / Spielelement, Schaesberg
  • 1971 Metall-Kunststoff-Krankenhaus Venray
  • 1985 Pierre Kemp, Maastricht

Bilder

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