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Rob van Reijn
Rob van Reijn im Jahr 1961
Rob van Reijn im Jahr 1989

Robert "Rob" van Reijn (Amsterdam, 6. April1929 - Dort, 15. November2015) war ein Holländer Pantomime-Spieler. Er begann 1950 aufzutreten und entwickelte sich im Laufe der Jahre zum mit Abstand bekanntesten niederländischen Pantomimen aller Zeiten. Er trat häufig im Theater auf und war regelmäßig im Fernsehen zu sehen.

Van Reijn wurde mit einem geboren Lippenspalte (Hasenlippe), an der er mehrfach operiert wurde. Er wollte von klein auf Clown einbiegen in. Der berühmte niederländische Clown Johan Buziau war sein Idol. Seine Inspiration fand er auch im Ausland bei Charlie Chaplin und Stan Laurel.

Werdegang

1948 übernahm Rob van Reijn Ballett-, Akrobatikund Schauspielunterricht. 1950 arbeitete er im Nachtclub Domino und zwei Jahre später gründete er mit Lizzy Sara May und Jan Bronk von der niederländischen Pantomime-Stiftung.

1954 setzte er seine Tätigkeit als Solist fort und arbeitete mit dem Orchester von Malando. Als Kinesiologielehrer unterrichtete er unter anderem Ramses Shaffy und Joop Admiral.

1967 wurde Van Reijn künstlerischer Leiter der Pantomime Theatre Carrousel Foundation. Dabei entstanden verschiedene Produktionen wie „Der Geigenbauer“, „Kashtanka“, „Harlekinade“ und „Spaghetti van Menetti“.

Rob van Reijn war und ist ein wichtiger Verfechter der Pantomime und Pantomime, nicht nur durch Aufführungen, sondern auch durch Kurse, Unterricht und Vorträge. 1972 gründete er das Rob van Reijn Theater. 1989 feierte er mit der Aufführung Het Reijngoud Mysterie sein 40-jähriges Bestehen als Pantomime.

Er war auch als Schauspieler in der Filmwelt tätig. 1972 spielte er in „Das schwarze Jahr des Zwarte Piet“, 1974 als Klempner in „Wet Dreams“ und 1980 spielte Rob einen Gastwirt im niederländischen Spielfilm „Let the Doctor Slide“.

Nach seiner niederländischen Abschiedstournee im Jahr 2000 gab er eine Reihe von Auftritten Johannesburg und an einer schule in soweto. Van Reijn stand seit über 50 Jahren auf der Bühne, ohne ein Wort zu sagen. Nach seiner Pensionierung sang er mehrere Jahre als Tenor in der Cappella der Westerkerk in Amsterdam.

Nach einer Krankheit starb Rob van Reijn im Alter von 86 Jahren in seiner Heimatstadt Amsterdam.[1]

Er war der Initiator der Festungsroute.

Roman

Im Jahr 2000 veröffentlichte Van Reijn den Roman Rampenlicht und Fetttöpfe, über den Pantomimenspieler Jan van Well (1773-1818).

Zeigt an

  • Kastjanka
  • In 80 Tagen um die Welt reisen
  • Reingold Mystery My (1989) (Jubiläumsshow)
  • Exegese (Solo-Auftritt)
  • Scrooge & Marley (Weihnachtsaufführung)
  • VIP (Solo-Auftritt)
  • Don Quijote

Veröffentlichungen

  • Rob van Reijn & Maarten Hölle: Die ummauerte Stadt. Entlang der Festungen und Stadttore von Amsterdam aus dem 17. Jahrhundert. Amsterdam, Herausgeber Bas Lubberhuizen, 2014. ISBN 978-90-5937-374-7
  • Rob van Reijn: Rampenlicht & Fetttöpfe. Roman über Jan van Well im und um das Theater. Eine Chronik von Amsterdam 1772-1818. Schoorl, Conserve, 2000. ISBN 90-5429-122-2