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Robert Houben

Robert Joseph Houben (Sint-Niklaas, 5. Mai1905 - Kortenberg, 11. April1992) war ein BelgierPolitiker und Minister für die CVP.

Lebenszyklus

Houben studierte Geisteswissenschaften am Kleinen Seminar von Sint-Niklaas und promovierte 1929 an der Katholische Universität Löwen, danach war er von 1929 bis 1934 als Anwalt. Anschließend war er von 1934 bis 1945 Direktor der Rechtsabteilung des Ministeriums für Arbeit und soziale Sicherheit, von 1934 bis 1935 Kabinettssekretär bei den Arbeitsministern Philip Van Isacker und Edmond Rubbens, von 1940 bis 1944 Privatsekretär bei den Generalsekretären für Arbeit und 1945 für einige Monate Kabinettssekretär beim Minister für Kriegsopfer Henri Pauwels.

Von 1945 bis 1947 war er stellvertretender Sekretär des CVP-Studiendienstes CEPESS, dessen Direktor er ab 1947 und stellvertretender Leiter ab 1973 war. Von 1947 bis 1952 war er zudem Nationalsekretär der CVP und von 1950 bis 1970 Dozent für Arbeitsrecht und außerordentlicher Professor an der Katholischen Universität Leuven.

Von 1952 bis 1974 war Houben Mitglied der CVP in der Belgischer Senat: von 1952 bis 1971 als Provinzsenator für Brabant und von 1971 bis 1974 als kooptierter Senator. Im Zeitraum Dezember 1971-März 1974 war er aufgrund des damals bestehenden Doppelmandats auch Mitglied des Kulturrat der Niederländischen Kulturgemeinschaft, die am 7. Dezember 1971 installiert wurde und ist der entfernte Vorgänger der Flämisches Parlament.

Von Juni bis November 1958 war er Minister für Gesundheit und Familie in der Regierung-G. Eyskens II. In dieser Position war er einer der Designer der Schulpakt. Danach war er von 1966 bis 1972 der letzte Parteivorsitzende der einheitlichen CVP.PSC. Im 1969 Robert Houben wurde ernannt Staatsminister.

Auf Gemeinschaftsebene war Houben ein Staatsretainer und einheitlicher Belgier. Er war ein Befürworter von Dezentralisierung in die Provinzen, was? Föderalismus war seiner Meinung nach unnötig. Nach seiner aktiven politischen Laufbahn wurde er 1982 Präsident eines Studienzentrums für politische Institutionen, das seinen Namen trug. Dieses Studienzentrum setzte sich gegen eine zu weitreichende und zu unüberlegte Regionalisierung ein.[1]

Externer Link

Vorgänger:
Edmond Leburton
Gesundheitsminister
1958
Nachfolger:
Paul Meyers
Vorgänger:
Paul Vanden Boeynants
Parteivorsitzender des CVP-PSC
1966 - 1972
Nachfolger:
Wilfried Martens(CVP)
Charles-Ferdinand Nothomb(PSC)