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Roelof Kiers (Tyrann, 1938 – 26. Juni1994) war ein niederländischer Fernsehproduzent und Rundfunkdirektor bei der VPRO. Er war der erste Niederländer, der Volksrepublik China durfte filmen und war in den 1990er Jahren die treibende Kraft dahinter VPRO Digital, die erste digitale Abteilung eines niederländischen Senders.
Werdegang
Kiers begann seine Karriere als Lehrer und trat im Alter von 28 Jahren in die 28 . ein AVROFernsehen, mit der Autosendung 'Wereld op Wielen'. Unter anderem machte er AVROs Fernseher ein Bericht über die Rassenunruhen im Detroit (Juli 1967) und führte unter anderem Interviews mit Politikern Hendrik Koekoek, VVD-Parteichef Molly Geertsema, Pieter Jongeling (GPV) und mit dem Schiffbauer Cornelis Verolme. Kiers wurde beeinflusst von Ed van der Elsken der hinter der Kamera mit seinem Motiv in Dialog trat und nicht zögerte, sein Thema zu diskutieren, was schließlich zu seinem Ausscheiden aus dem AVRO führte. Ab Ende der 1960er Jahre setzte er seine Karriere beim VPRO fort, wo der liberal-protestant Pastoren hätten Vertretern der nach einem Putsch weichen müssen Flower-Power-Erzeugung. Kiers spielte einen Interviewer im Film Die weniger glückliche Rückkehr von Joszef Katus in das Land von Rembrandt (1966), das Spielfilmdebüt von Wim Verstappen. 1969 schrieb er zusammen mit dem bildenden Künstler Theo Kley die Fernsehoper Mutter, was ist los mit diesem Planeten.
In den 1970er Jahren nahm Kiers am Popprogramm teil Piknik. 1971 drehte er beispielsweise einen Dokumentarfilm über Frank Zappa, und im selben Jahr war er der erste Niederländer, der in der Volksrepublik China filmen durfte, was den Dokumentarfilm machte China auf den ersten Blick ergab. Kiers auch zusammen gemacht mit Hans Keller das Programm Machiavellianer.
1976 interviewte er für den Dokumentarfilm Indonesien Merdeka der indonesische Politiker Mohammed Hatta In Holländisch. Es wäre das einzige Fernsehinterview, das Hatta gegeben hat. Später machte er das Interviewprogramm Bäume, zusammen mit Kirschduyns.
1980 startete Kiers das vierwöchige Programm Himalaya über internationale Politik und Kultur. 1983 wurde er jedoch Direktor des Programmmachers, als er Arie Kleijwegt erfolgreich als Fernsehdirektor. Damals war der VPRO ein C-Sender, aber dank Kiers gelang ihm 1992 der A-Status. 1989 kehrte Kiers für einen neuen Dokumentarfilm über dieses Land nach China zurück: China nach Diogenes.
Kiers starb 1994 im Alter von 56 Jahren. Cherry Duyns drehte später in diesem Jahr einen Dokumentarfilm über ihn mit dem Titel Der Schöpfer (1994)