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Roelroel
Roelroel
IUCN-Status: Empfindlich[1] (2016)
Roelroel
Taxonomische Klassifikation
Reich:animalia (Tiere)
Stamm:Chordaten (Chorda-Tiere)
Klasse:Aves (Vögel)
Auftrag:Galliformes
Familie:Phasianidae
Sex:Rollulus (Waldrebhühner)
Nett
Rollulus rouul
(Scopoli, 1786)
Ei
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Vögel

Das Roelroel oder Roul-Roll, auch genannt Schopfholz Rebhuhn (Rollulus rouul), ist ein Vogel aus der Familie der Fasane.

Eigenschaften

Das Männchen hat einen kastanienbraunen, fächerförmigen Kamm. Die Oberseite des Gefieders ist blaugrau, die Unterseite schwarz. Kopf und Hals sind blauschwarz. Um die Augen und am Schnabelansatz befindet sich ein kahler Ring, durch den die rote Haut sichtbar ist. Das Weibchen hat hellgrünes Gefieder mit braunen Flügeln und einen dunklen Kopf ohne Kamm.

Lebensstil

Roelroels leben in kleinen Gruppen, in denen sich Paare bilden, die sich meist ein Leben lang treu bleiben. Die Männchen sind an ihrem Wappen zu erkennen, den Weibchen fehlt es. Er ernährt sich unter anderem von allerlei Samen, Beeren, Insekten und Würmern, die er am Boden zusammenkratzt.

Reproduktion

Roelroels machen ein kunstvolles Nest mit nur einer Öffnung an der Vorderseite. Roelroels legen 4 bis 6 Eier, die vom Weibchen in etwa 18 Tagen bebrütet werden. Obwohl die Jungen recht bald nach der Geburt laufen können, versammeln sich die Jungtiere in den ersten Wochen noch nachts im Nest. Erwachsene Roelroel werden etwa 25 Zentimeter lang.

Verbreitung und Lebensraum

Diese Art kommt auf den Inseln vor Borneo und Sumatra und die Halbinsel Malakka (West-Malaysia, Thailand und Myanmar), wo es in dicht bewaldeten Gebieten lebt.

Status

Der Roelroel hat einen großen Vertriebsgebiet und damit die Chance des Status angreifbar (für Aussterben) relativ klein, aber nicht undenkbar. In geeignetem Lebensraum ist der Vogel nicht selten. Die Größe der Weltbevölkerung wurde nicht quantifiziert. Dieses Waldrebhuhn nimmt aufgrund der kontinuierlichen Abholzung und die Waldbrände vor allem auf Borneo und Sumatra Ende der 1990er Jahre. Aus diesen Gründen gilt der Roelroel als empfindlich auf der Rote Liste der IUCN.[1]