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Rogue trader

EIN Schurkenhändler ist im weitesten Sinne ein Gewerbetreibender oder Arbeitnehmer, der seinem Arbeitgeber durch unerlaubte Handlungen Schaden zufügt. Oftmals ist es ein Händler von Wertpapieren, Währungen, Rohstoffen oder Derivaten, der die Bank, für die er arbeitet, mit erheblichen Beträgen (Millionen bis Milliarden Euro/Dollar) benachteiligt.

Zuständigkeit

Während ein Schurkenhändler seinen Job macht, überschreitet er die Grenzen seiner Autorität. Dies macht Rogue Trading zu einer Grauzone zwischen legalem und Wirtschaftskriminalität Lügen. Streng genommen handelt der Gauner schließlich nur im Auftrag seines Arbeitgebers und meint nichts Verbrecherisches. Er handelt jedoch nicht autorisiert und kann seinen Arbeitgeber erheblich benachteiligen.

Mangelnde Aufsicht

Ein Aktienhändler erhält oft a Bonus, die auf dem Einkommen basiert, das er für seinen Arbeitgeber erwirtschaftet. Mehr Einkommen bedeutet daher mehr Bonus, was einen Trader dazu bringen kann, (zu) viel auszugeben Risiko nehmen. Es kann auch vorkommen, dass ein Trader frühere Verluste ausgleichen möchte und dadurch die Situation verschlimmert. Nick Leeson zum Beispiel über eine Mega-Transaktion (ein sogenanntes 'Grätschen') machte seinen Verlust auf einen Schlag wett, machte den Verlust aber noch schlimmer. Oftmals kann ein unseriöser Händler aufgrund unzureichender Aufsicht oder fehlender Verfahren seitens des Arbeitgebers damit zurechtkommen.

Von jedem Konkurs oder Wiedergutmachung, Arbeiter verlieren ihren Arbeitsplatz, während sie nicht an den Aktivitäten des Schurkenhändlers beteiligt waren. Betrügerische Händler werden in vielen Fällen zu langen Haftstrafen verurteilt.

Nick Leeson

Leeson hat seinen Arbeitgeber Barings Bank für 827 Millionen britisches Pfund benachteiligt. Dies war genug, um die Barings Bank zu ruinieren (die Bank wurde 1995 von der ING Group für die symbolische Summe von 1 £ übernommen). Rogue Trader: Wie ich die Barings Bank zu Fall brachte und die Finanzwelt erschütterte von Nick Leeson und Edward Whitley.

Siehe auch