WikiDer > Rollerloft
EIN Rollerloft ist begehbar Fußboden (bestehend aus Holzlatten, Stahlrosten oder Lattenprofilen), die über a Theaterbühne befindet sich ganz oben auf dem Bühnenturm. Von dieser Stelle aus sind die „Rollen“ (besser „Scheiben“) und die horizontal verlaufenden Stahlseile der Züge für Inspektion und Wartung erreichbar.
In angelsächsischen Theatern werden auch lose 'Rollen' ('Spotblocks') auf den Rolldachboden ('Grid') gelegt, um von dort einen 'Punktzug' zu bilden.
Seit Anfang dieses Jahrhunderts hat eine Entwicklung begonnen, bewegliche Punktzüge auf dem Walzenboden zu verwenden. Dies ist eine Winde mit einem einzigen Seil, das einen computergesteuerten Punktzug bildet. Die Winde ist in einem Rahmen montiert und kann in jeder gewünschten Position auf dem Rollboden platziert werden. Der Hubkopf (Haken) wird durch eine Öffnung im Boden geführt. Aus diesem Grund sind Spaltenböden mit einem Gitter mit einer Maschenweite von 10 cm ausgestattet. Eine Neuentwicklung ist der sogenannte Spaltenboden, bei dem Metallleisten klappbar als Laufboden ausgelegt sind. Durch das Öffnen einer Lamelle entsteht ein Schlitz, durch den der Hubkopf oder Windenkopf geführt werden kann.
Die beweglichen Winden auf dem Rollboden sind in ihrer Tragfähigkeit durch die Tragfähigkeit der Spalten- oder Spaltenböden, auf denen sie stehen, begrenzt. Normalerweise ist diese Art des „Punktzuges“ auf ca. 200 kg Nenntragfähigkeit begrenzt.
Eine weitere Anwendung des Rollbodens ist die Installation von „Pendelbalken“ oder „Portalkränen“ auf den darüber liegenden Tragkonstruktionen. Mit Hilfe von Elektrokettenzügen können dann größere (Punkt-)Lasten bewegt werden, als dies mit den Dekorzügen oder den beweglichen Winden möglich ist.
Bei der Auslegung von Spitzkabeln und beweglichen Winden ist der erhöhte Sicherheitsfaktor von 10 beim Heben über Personen zu berücksichtigen.