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EIN Trauertafel ist ein schwarz lackiertes meist rautenförmiges Holzschild mit Namen, Titel und Wappen eines prominenten Verstorbenen mit Geburts- und Sterbedatum. Die Trauertafeln wurden an der Fassade des Totenhauses aufgehängt und dann an den Wänden der Kirche angebracht, in der der Verstorbene begraben wurde. Der Maler ist oft unbekannt geblieben.
Geschichte
Bestattungsunternehmen in den Niederlanden
Das älteste Wappen der Niederlande stammt aus dem Jahr 1457. Es erinnert an Philipp der Gute, das in Brügge ist gestorben.
Die ältesten Trauertafeln waren nüchtern ausgeführt, mehr als Name, Wappen und das (lateinische) Wort OBIIT (gestorben) mit meist in römische Zahlen Das geschriebene Jahr war nicht sichtbar.
Im 17. Jahrhundert wurde die Heraldik reicher und auf Trauertafeln aus dem 18. Jahrhundert sehen wir viel Symbole von Tod, Ewigkeit und Vergänglichkeit: Schädel,- Fledermausflügel, unsereobouros, Gebälk, geflügelt oder nicht SanduhrenSensen, umgedrehte Fackeln und zerbrochene Säulen veranschaulichen den Tod und sorgen bei zu langen Predigten für eine willkommene Ablenkung des Auges.
Anders als auf modernen Grabsteinen üblich, wurden die Platten nie mit Bibeltexten versehen.
Während der Trauerteller der Gründergeneration der Niederlande noch nüchtern in Form und Bemalung war, entschieden sich ihre reich gewordenen Kinder und Enkel für immer größere und edler gestaltete Trauerteller. An Skulptur und Vergoldung und den Waffen der Vorfahren und ihrer . wurde nicht gespart heraldisch Rang Kronen. Nun stammten diese reichen Kaufleute und Regenten nicht aus alten waffenberechtigten Familien. In einigen Fällen erhielten Vorfahren ohne Wappen daher auch nachträglich ein hübsches Wappen, oft „ausgeliehen“ Wappentiere aus anderen gleichnamigen Familien.
Es gibt keine großen Unterschiede zwischen den Trauerschildern männlicher und weiblicher Verstorbener Oft, aber nicht immer, trug eine Frau ein rautenförmiges oder ovales Wappen (auch Frauenwaffe erwähnt). Typisch für a Witwe ist die Verwendung eines Knotens um den Schild Cordelière.
Es gab Kirchen, in denen noch nie Trauerzeichen aufgehängt wurden. Die Bürgermeister von Groningen Unmittelbar nach der Reformation war das Aufhängen von Trauerschildern im Martinikerk. In den Buntglasfenstern war Platz für Familienwappen.
Die Regierung der Batavische Republik sah die Trauertafeln mit ihrem edlen Anspruch als Symbol der alten, gestürzten Klassengesellschaft und verbot 1798 alle Wappendarstellungen, weil diese heraldischen Ornamente dem aus Frankreich übernommenen Slogan "Liberté, Égalité, Fraternité" widersprachen. Viele tausend schön bemalte Teller wurden im Auftrag der Regierung zu Brennholz gehackt. Schließlich zeugten sie von einer uralten Ungleichheit, in der Gleichheit das politische Programm war.
Zufällig oder weil sich eine Gemeindeverwaltung zu den Trauertafeln verpflichtet hat, wurden sie manchmal wie in der Kirche von . aufbewahrt Midwolde Hier sind die schönen Wappen der Familie Von Inn und Knyphausen aus dem 17. und 16. Jahrhundert erhalten geblieben. Auch auf Friesisch Hogebeintum viele schöne trauerteller sind erhalten geblieben. Sie betreffen die Bewohner der umliegenden Harsta-Staat. Ebenfalls in Friesland: die kleine Kirche des Dorfes Friens, die sehr schöne Trauerteller der Familie Van Sytzama beherbergt. Die Familie bewohnte in diesem Dorf das ehemalige Beslingastate.
Wenn der Französische Revolution ausgelöscht war, war die Tradition des Aufhängens des Wappens praktisch in Vergessenheit geraten. Hier und da in den Niederlanden, besonders edel Familien ließen sich dennoch Wappen anfertigen und bis in unsere Zeit aufhängen. Bestattungstafeln geben einen guten Einblick in die Heraldik.
Bestattungsinstitute in der Katholischen Kirche
gemäß kanonisches Recht, schreibt Bruno Bernard Heim für "Laienwaffen" gab es nur drei Ansprüche auf Zulassung von Waffen in Kirchen; das Recht auf SchirmherrschaftBeerdigung und Spende. Heim betont, dass auch der Waffengebrauch von Nichtklerikern auf Gräbern auf Friedhöfen und in Kirchen "der katholischen" kanonisches Recht".
Fotogallerie

Der typische ovale Trauerteller aus dem 17. Frauenwaffe, von Tanneken Geleyn Boers in der Sint Jacobkerk in Vlissingen.

Trauerteller von Marquis Charles Rodriguez d'Evora y Vega, in Stiftskirche St. Peter, Gent

Bestattungsausschuss von Leonce-Albert Van Peteghem in der Krypta des St.-Bavo-Kathedrale, Gent
Trauertafel im board Reformierte Kirche (Rhoon)
Trauertafel Baroness Mathilde de Pitteurs-Hiegaerts, Kirche Sint Truiden
Trauertafel Adrianus van Bredehoff im Große Kirche von Oosthuizen

Beerdigung von François van Bredehoff junior in Oosthuizen
Bestattungsausschuss von François van Bredehoff in der Kirche von Oosthuizen. Eines der wenigen Schilder in den Niederlanden mit dieser Zeitangabe.
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