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Roy Schwarz | ||||
Roy Black, 1989 | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Vollständiger Name | Gerhard Hollerich | |||
| Geboren | 25. Januar 1943 | |||
| Geburtsort | Bobingen | |||
| Verstorben | 9. Oktober 1991 | |||
| Ort des Todes | Heldenstein | |||
| Land | ||||
| Arbeit | ||||
| Genre(s) | Schlager | |||
| Beruf | Sänger, Künstler | |||
| (und) IMDb-Profil | ||||
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Roy Schwarz (Bobingen, 25. Januar1943 – Heldenstein, 9. Oktober1991) war einer der beliebtesten deutschen Schlagersänger, sein richtiger Name war Gerhard Hollerich. Seinen Künstlernamen verdankte er seinen schwarzen Haaren und der Tatsache, dass sein Idol der amerikanische Sänger war Roy Orbison früher gewesen.
Mit 18 bekam er das Musikfieber, er spielte zuerst in der Band Die Honky Tonks. Ende 1963 Er gründete seine eigene Band, Roy Black und seine Kanonen. Im 1964 die Band bekam einen Plattenvertrag vom Produzenten Hans Bertram, nachdem sie einen Talentwettbewerb gewonnen hatte. Roy brach sein BWL-Studium ab, um sich auf Musik zu konzentrieren.
Die ersten 2 Singles süßes baby mein und Liebling meine Liebe waren nicht gerade ein großer Erfolg, danach ging Roy solo. Im Sommer von 1965 seine dritte Single wurde veröffentlicht, Du bist nicht allein. Dieser war ein Hit. Die Single erreichte Platz 4 der deutschen Charts.
Im 1967 er trat zuerst in einem Musikfilm auf, Das Paradies der flotten Sünder. Bis um 1969 alle seine Singles schafften es in die Top 10, darunter sechs auf dem ersten Platz. Er spielte in mehreren Filmen mit. Im 1971 er landete einen internationalen Hit mit Schön is est auf der Welt zu sein, ein Duett mit der Zehnjährigen Anita Hegerland. Es erreichte den sechsten Platz in den Niederlanden Top 40.
Danach ließ sein Erfolg nach. Im 1974 er verließ den Produzenten, der ihn groß machte, aber es folgten keine weiteren Hits.
Auch in 1974 er heiratete das Model Silke Vagts (20. Januar1945 - 16. Januar2002, Selbstmord). Auf 1. August1976 ihr erster Sohn Torsten wurde geboren.
In den 1980er Jahren flammte seine Popularität mit neuen Arbeiten wieder auf. Privat lief es nicht gut für ihn, er ließ sich von Silke scheiden 1985. Auf 25. Mai1986 er kollabierte aufgrund eines Herzfehlers und bekam zwei neue Herzklappen. Ein paar Monate später trat er geheilt vor 3000 Fans in . auf Berlin.
Im 1989 er hat von RTL Plus das Angebot für die Hauptrolle in der Serie Ein Schloss am Wörthersee. Er spielte den charmanten Hotelkoch Lennie Berger.
Auf 2. Mai1990 sein Vater Georg Höllerich beging Selbstmord. Ein Jahr später 14. September1991 seine neue Freundin Carmen Böhning brachte Tochter Nathalie zur Welt. Weniger als einen Monat später, auf 9. OktoberRoy starb an Herzversagen. Dies geschah in seinem Landhaus. Sein früher Tod könnte neben seiner Herzinsuffizienz auch mit seiner Alkohol- und Tablettensucht zusammenhängen.
Diskografie
- 1964 - Süßes Baby Mein
- 1965 - Du bist nicht allein
- 1966 - Ganz in Weiss
- 1966 - Gute Nacht meine Liebe
- 1967 - Frag' nur dein Herz
- 1968 - Bleib bei mir
- 1968 - Ich Denk' an Dich
- 1969 - Das Mädchen Carina
- 1969 - Dein schönstes Geschenk
- 1971 - Schön ist es auf der Welt zu sein (mit Anita)
- 1972 - Eine Rose pour ich Dir
- 1974 - Einsam ohne Dicho
- 1977 - Sand in Deinen Augen
- 1985 - Mona
- 1986 - In Japan geht die Sonne auf
- 1986 - Wahnsinn
- 1987 - Getraumt
- 1990 - Ein bisschen Zärtlichkeit
- 1991 - Rosenzeit
Filmografie
- 1968 - Das Paradies der flotten Sünder
- 1968 - Immer rger mit den Paukern
- 1969 - Unser Doktor ist der Beste
- 1969 - Hilfe, ich liebe Zwillinge
- 1970 - Wenn Du bei mir bist
- 1971 - Wer lacht zuletzt, lacht am besten
- 1971 - Wenn mein Schätzchen auf die Pauke haut
- 1971 - Hochwürden drückt ein Auge zu
- 1972 - Kinderarzt Dr. Fröhlich
- 1972 - Grün ist die Heide
- 1973 - Alter Kahn und Junge Liebe
- 1974 - Schwarzwaldfahrt aus Liebeskummer
- 1989 bis 1991 - Ein Schloss am Wörthersee (Fernsehserie)
Dreharbeiten zu seinem Leben
- 1996: "Du bist nicht allein - Die Roy Black Story" mit Christoph Waltz als Roy Schwarz; Richtung: Peter Keglevic
Preise
- Goldene Stimmgabel 1981, 1984, 1989, 1990
- Hermann-Löns-Medaille 1980
Literatur
- Silke Hollerich: Roy Black: Wer war wirklich?; Peter Erd Verlag; 1992; ISBN 3-8138-0257-4
- Dieter Möll: Roy Black: Unvergessen; Sehr Verlag; 1997; ISBN 3893656111
- Langner/Loeb: Die Roy-Black-Chronik; SoSo-Verlag; 2000; ISBN 3-9239-1440-7
- Arno Loeb: Sweet Baby mein - Roy Blacks wilde Jugendjahre; Sehr Verlag; 1996; ISBN 3-89365-585-9
- Richard Letzkuss: Vollmondküsse - Roy Blacks Schicksal; SoSo-Verlag; 2001; ISBN 3-9239-1469-5 (lieber)
- Die Augsburger Popgeschichte; SoSo-Verlag; 2001; ISBN 3-923914-01-6