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Rudolf Piefke

Rudolf Piefke (sulecin, dann noch: gefühlvoll,- 3. Juni1835Kostrzyn nad Odr, dann noch: Küstrin, 24. November1900) war ein DeutscheKomponist und Militär Kapellmeister. Er ist der jüngere Bruder des bereits bekannteren Johann Gottfried Piefke (1815-1884) ebenfalls Komponist und Militär Kapellmeister. Sie waren beide Söhne von Organist und Stadtmusiker Johann Piefke und seine Frau Dorothea. Da beide Brüder Kapellmeister einer preußischen Militärkapelle waren, Österreich die Melodie Diese Piefkes kommen! (Die Piefkes kommen) als Synonym für die während der Siegesparade für King Wilhelm I. von Deutschland nach dem Deutscher Krieg auf 31. Juli1866 auf dem Marschfeld bei Gänserndorf 50.000 marschierenden preußischen Soldaten und nutzte es später aus, um im österreichischen Sprachgebrauch als Feindseligkeit gleichbedeutend mit einem unzivilisierten, witzelnden, sofort "präpotenten" Deutschen zu werden.

Lebenszyklus

Piefke begann seine musikalische Karriere beim Militär Kapelle des Leib-Grenadier-Regiments Nr. 8 von seinem älteren Bruder Johann Gottfried Piefke zu Frankfurt an der Oder). Er wurde 1860 geboren Dirigent von einem neuen Kapelle Infanterie-Regiment von Stülpnagel (5. Brandenburgisches) Nr. 48 te Küstrin, und blieb in dieser Position für den Rest seines Lebens, wurde ihm jedoch noch der Titel "Königlich Preußischer Dirigent" verliehen. Er war eine stattliche und beeindruckende Person von 1,90 m Größe und fast 125 kg Gewicht und mit einem langen Bart. Piefke nahm mit seiner Regimentskapelle an den Kriegen 1864ska . teil Zweiter Deutsch-Dänischer Krieg, 1866 Deutscher Krieg und 1870-1871 Deutsch-Französischer Krieg. Der Krieg gegen Dänemark 1864 war eine erfolgreiche Truppenüberquerung der Meerenge zwischen der norddeutschen Insel Fehmarn und das Festland. Piefke schrieb de . über die Situation Fehmarn-Sund-Marsch, auf. 13. Dieser Marsch war später in SchwedenFörgaddringsmarsch und hieß Regimentsmarsch des "Västerbotten Regiments", des "Bohus Regiments" sowie der "Kriegsakademie Karlberg".

Als Komponist schrieb er Märsche und Tänze für Blasorchester. Er starb mit einem Ständchen während der Aufführung seiner Fehmarn-Sund-Marsch, auf. 13 erlitt einen Schlaganfall durch seine Regimentskapelle vor seinem Haus.

Kompositionen

Arbeiten für eine Blaskapelle

  • 1864Fehmarn-Sund-Marsch, auf. 13
  • 1865Königgrätzer Siegesmarsch, auf. 17[1]
  • 1874Pariser Einzugsmarsch, auf. 38
  • Friedensgrüße Walzer, op. 40
  • Gambrinus-Polka
  • Gazellen-Galopp
  • HaideblümchenPolka-Mazurkaur
  • Kriegers Abschied, auf. 25
  • Mit voller Segeln, Galopp, hoch. 27
  • Deutscher Siegesmarsch, auf. 36
  • D'runter und d'ruber, Galopp, hoch. fünfzehn
  • Ungarn und die Schweiz, auf. 55

Literaturverzeichnis

  • Edmund Schlieter: Rudolf Piefke, Musikdirigent des Infanterie-Regiments von Stülpnagel (5. Brandenburgisches) Nr. 48, in: Vereinszeitschrift der Deutschen Gesellschaft für Militär-Musik, Ausgabe: M06-31
  • Joachim Töche Mittler: Armeemärsche, 1. Teil - Eine historische Plauderei zwischen Regimentsmusiken und Trompeterkorps rund um die deutsche Marschmusik, 2. Auflage, Neckargmünd, Kurt Vowinckel Verlag, 213 S.
  • Joachim Töche Mittler: Armeemärsche, 2. Teil - Sammlung und Dokumentation, 2. Auflage, Neckargmünd, Kurt Vowinckel Verlag, 1977, 161 S.
  • Joachim Töche Mittler: Armeemärsche, 3. Teil - die Geschichte unserer Marschmusik, 2. Auflage, Neckargmünd, Kurt Vowinckel Verlag, 1977.
  • Karl Lustner: Totenliste des Jahres 1900 über Musik, in: Monatshefte für Musikgeschichte, 1901, S. 110

Externe Links