WikiDer > Ruricius
Ruricius (ca. 440 - ca. 510) waschen Bischof von Limoges vom Jahr 485 bis zu seinem Tod. Etwa 80 Briefe von ihm sind bekannt, gesammelt in der Patrologie Latina (19. Jahrhundert).
Ruricius gehörte zum spätrömischen Adel in Gallien. Er war verheiratet und hatte mehrere Kinder. Unter dem Einfluss seines Freundes Faustus von Riez er trat in den Klerus ein. Die zentrale Behörde der Weströmisches Reich abgefallen war (476) und Ruricius beschrieb den Übergang zum Westgoten Königreich im Aquitanien. Seine Briefe zeigen eine regen Korrespondenz mit Sidonius Appollinaris und mit den Bischöfen Caesarius von Arles, Avitus von Wien und Magnus Felix von Pavia; mehrere Empfänger seiner Briefe sind bis heute unbekannt.
Aus irgendeinem unbekannten Grund schickte der westgotische Anführer Alarik II ihn weg von Limoges (505). Zum Rat von Agde (506) Ruricius nahm nicht teil, obwohl er wahrscheinlich noch am Leben war. Nach dem Schlacht von Vouille (507) zeichnete die arianisch Die Westgoten zogen sich nach Spanien zurück und kamen zum Katholiken Franken stattdessen.
Literatur
- Incontri Triestini di Filologia Classica 2005-2006 S. 155-170 online: Diskussion des Briefes/Gedichts Nr. II/19 von Ruricius.
- Bayerische Staatsbibliothek: Gallische Prosopographie online: Familie von Ruricius.
- Rouche M. Clovis. Bibliothek Arthème Fayard 1996. ISBN 978-2-213-59632-7