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Ruth Lasters (Antwerpen, 5. Februar1979) ist ein flämischDichterin und Schriftsteller.
Biografie
Lasters studierte in Brüssel und besuchte Kurse an der SchrijversAcademie. Später lebte sie einige Zeit in Madrid und Gent, bevor sie sich wieder in ihrer Heimat Antwerpen niederließ. Neben ihrer literarischen Tätigkeit ist sie als Französischlehrerin tätig.
Sie hat Gedichte und Kolumnen in Lava, Deus ex Machina, Revolver, En er is, Krakatau, NRC Handelsblad, Das lügende Kaninchen und in der Anthologie 21 Dichter für das 21. Jahrhundert. Die Redakteure der Literaturzeitschrift Der brackige Hund Ausgewähltes Werk des Autors für die Sammlung 2003 Schöne junge Hunde. Neues flämisches Literaturtalent. Im Jahr 2005 zeichnete dieselbe Zeitschrift ihre Geschichte aus Polareis mit dem Brakke-Hond-Preis 2005. Seit September 2006 gehört Lasters der Redaktion von De Brakke Hond an.
Ihr Debütroman trug auch den Titel Polareis und wurde 2006 im Verlag Meulenhoff/Manteau veröffentlicht. Für diesen Roman erhielt Lasters die flämische Debütpreis.
2007 veröffentlichte derselbe Verlag die Gedichtsammlung Faltpläne. 2009 wurde diese Kollektion mit dem DebütpreisDas lügende Kaninchen (was bedeutet, dass die Sammlung ins Englische, Französische und Deutsche übersetzt wird, sowie ein Gedicht in alle 23 Amtssprachen der Europäischen Union) und nominiert für die Jo Peters Poesiepreis 2008.
Im Oktober 2010 erschien ihr zweiter Roman. Festlicher Schweiß. Neben einem neuen Roman wurde auch das neue lügende Kaninchen vom Oktober 2010 vorgestellt zehn! neue Gedichte aus ihrer Hand.
Ende November 2013 erschien "The Last Street Musician" in der Wablieft-Reihe.
Ihr dritter Roman "Vlaggenbrief" erschien Mitte Mai 2014 und am 4. Februar 2015 gewann sie mit dem Gedicht Chicoree das Turing-Poesie-Wettbewerb, der größte Poesiewettbewerb im niederländischen Sprachraum zusammen mit Laurens Hoevenaren.
Im September 2015 erschien ihr zweiter Gedichtband "Lichtmeters". Am 8. Dezember 2015 wurde diese Kollektion für den Herman-De-Coninck-Preis 2016 nominiert. Am 26. Januar 2016 gewann sie den zehnten Herman-de-Coninck-Preis und ist mit 6000 Euro dotiert.
Im November 2016 wurde „Lichtmeters“ für den VSB-Poesiepreis 2017 nominiert.
Am 23. August 2019 erschien ihr vierter Roman "VIN" bei Uitgeverij Polis.
Tribut
- 2006 - Flämisch Debütpreis vor dem Polareis
- 2005 - Broke Dog-Preis von Der brackige Hund vor dem Polareis
- 2009 - Debütpreis für Das lügende Kaninchen
- 2016 - Herman-de-Coninck-Preis vor dem Belichtungsmesser