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Röntgenlassen
Röntgenschweißen
HauptgruppeBündelschweißen
Prozessnummer (ISO 4063)(noch nicht vergeben)
Schweißschutz?
Zu schweißende MaterialienMetalle und Nichtmetalle
Schweißverfahrenautomatisiert

Röntgenschweißen ist ein experimentelles Schweißverfahren wo hochenergetisch röntgen wird verwendet, um das Material lokal zu schmelzen.

Eigenschaften

Diese Schweißtechnik gehört zur Kategorie 'Bündelschweißen": Die Energie zum Schweißen wird dem Werkstück durch einen sehr starken Röntgenstrahl zugeführt. Da es sich um ein nicht elektrisches Verfahren handelt, kann es auch zum Schweißen von nicht-leitfähig Materialien wie Keramik.[1]

Hintergrund

Viele Schweißverfahren, die zum Schweißen von Materialien mit sehr hohem Schmelzpunkt verwendet werden, führen Wärme von der Außenseite des Materials zu. Dadurch kommt es beim Schweißen von dickem Material zu einer ungleichmäßigen Schweißung, was zu einer geringeren Schweißqualität führt.

Ein Schweißverfahren, das dieses Problem nicht hat, ist das Schlüssellochschweißen. In diesem Fall wird ein sehr energiereicher Strahl (zum Beispiel a Laserstrahl oder ein Elektronenstrahl) verdampft das Werkstück entlang der Schweißnaht über die gesamte Tiefe und schmilzt anschließend zusammen.

Dies ist für viele Materialien eine hervorragende Lösung, aber beim Schweißen einiger Materialien, die hauptsächlich in der Luft- und Raumfahrt verwendet werden (insbesondere Keramik und Verbundwerkstoffe aus Keramik und Metallfasern), tritt eine erhebliche Schwächung an der Schweißnaht auf. Um dies zu vermeiden, wird ein Verfahren benötigt, bei dem Wärme über die gesamte Tiefe der Schweißnaht zugeführt wird, ohne ein Schlüsselloch zu erzeugen. Dies soll mit einem leistungsstarken Röntgenstrahl möglich sein.

Entwicklungen

Bis vor kurzem waren Röntgenquellen, die stark genug waren, um solche Schweißnähte herzustellen, nicht verfügbar. Aber mit der dritten Generation Synchrotrons diese Gelegenheit ist zum Greifen nah.

Siehe auch