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SC Leipzig | ||||||
| Name | Sportverein Leipzig e.V. | |||||
| Etabliert | 1963 | |||||
| Abgesetzt | 1993 | |||||
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SC Leipzig war ein deutscher Sportverein aus Leipzig, Sachsen. Der Verein wurde im Juli 1963 nach einer Fusion zwischen SC Rotation Leipzig und SC Lokomotive Leipzig. 1993 wurde der Verein aufgelöst.
Geschichte
Fußball
Der Fusionsclub durfte sofort an der DDR-Oberliga und war drei Punkte hinter Meister BSG Chemie Leipzig dritte. In der folgenden Saison wurde der vierte Platz erreicht. Danach wurde die Fußballabteilung unter dem Namen 1. FC Lokomotive Leipzig, nicht zu verwechseln mit dem SC Lokomotive Leipzig.
SC Leipzig in Europa
#R = #Runde, T/U = Heim/Auswärts, W = Spiel, PUC = Punkte UEFA-Koeffizienten.
Ergebnisse aus Sicht des SC Leipzig
| Jahreszeit | Liga | Runden | Land | Verein | Gesamtpunktzahl | 1. W | 2. W | PUC |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1963/64 | Inter-Städte-Messe-Pokal | 1R | jpest Dosza | 2-2 | 0-0 (Ü) | 2-3 (U) | 1.0 | |
| 1964/65 | Inter-Städte-Messe-Pokal | 1R | Wiener Sport-Club | 1-3 | 1-2 (U) | 0-1 (Ü) | 0.0 | |
| 1965/66 | Inter-Städte-Messe-Pokal | 2R | Leeds United | 1-2 | 1-2 (T) | 0-0 (U) | 1.0 |
Gesamtpunktzahl für UEFA-Koeffizienten: 2.0
Siehe auch:Teilnehmer des UEFA-Turniers der DDR
Handball
Die Handballabteilung des SC Leipzig geht auf die des SC Lokomotive Leipzig zurück. 1956 stieg der Verein in die aus zwei Serien bestehende DDR-Oberliga auf und war dort bereits der dritte Leipziger Verein. Zwei Jahre später kam der SC DHfK hinzu, der von 1959 bis 1964 sechsmal die Landesmeisterschaft gewann. 1964 wurde die Oberliga zu einer Serie und zwei Leipziger Vereine blieben beim SC und dem SC DHfK. Ende der 1960er Jahre übernahm der SC Leipzig die Rolle des dominierenden Vereins und wurde 1972 erstmals Landesmeister. 1975 wurde von oben entschieden, dass nur ein Verein aus Leipzig in der Oberliga spielen durfte, danach kam die DHfK-Mannschaft zu der des SC hinzu. Der Verein wurde auf Anhieb Meister, musste aber im folgenden Jahr gegen den Abstieg kämpfen. Danach schnitt der Verein wieder besser ab und landete bis zum Ende der DDR unter den Top 5 und wurde 1979 erneut Meister.
Noch erfolgreicher war die Damenklasse, die fünfzehnmal Meister wurde, zweimal den Europapokal I gewann und vier weitere Male das Finale erreichte.
Nach dem Deutsche Wiedervereinigung die Mannschaften wurden in die Bundesliga aufgenommen. Die Männer stiegen nach einer Saison ab. 1993 wurde der Verein aufgelöst. Die Herren wechselten zum Rivalen SC DHfK, die Damen zum VfB Leipzig. 1999 machten sich die Frauen unter dem Namen HC Leipzig.
Ehrentafel
Handball
Männer
DDR-Meister
- 1972, 1976, 1979
Pokalsieger DDR
- 1982
Frauen
- Gewinner: 1966, 1974
- Finalist: 1967, 1970, 1972, 1977
- Finalist: 1978
- Gewinner: 1986, 1992
Landesmeister DDR
- 1965, 1968, 1969, 1970, 1971, 1972, 1973, 1975, 1976, 1978, 1984, 1988, 1991
Pokalsieger DDR
- 1972 (2. Mannschaft), 1983, 1987
Volleyball
Männer
- Gewinner: 1964
- Finalist: 1975
Landesmeister DDR
- 1963, 1964, 1965, 1966, 1967, 1968, 1969, 1970, 1971, 1972, 1973, 1974, 1975, 1976, 1982, 1983, 1985, 1987, 1989
Pokalsieger DDR
- 1966, 1967, 1987
Frauen
Landesmeister DDR
- 1967, 1970, 1971
Pokalsieger DDR
- 1965