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Samuel Maharero
Samuel Maharero

Samuel Maharero (1856 - Serowe (Botswana), 14. März1923) war ein Anführer der Ovaherero in der Gegenwart Namibia.

Maharero war der Anführer seines Volkes während der Revolte gegen die deutschen Kolonisatoren, eine Zeit, die heute oft von der Völkermord an Namibia bezeichnet ist.

Maharero war anfangs gut mit den Neuankömmlingen aus Deutschland und pflegte gute Beziehungen zum deutschen Gouverneur Theodor Leutwein. Mit Hilfe der Deutschen ein Friedensabkommen mit den Nama von Hendrik Witbooi unterzeichnet und den vielen Kämpfen zwischen den beiden namibischen Völkern ein vorläufiges Ende gesetzt. Inzwischen aber sah Maharero mit Besorgnis, dass die Ovaherero im Tausch gegen Waren und Getränke immer mehr Weideland an die Deutschen verloren. Auch Maharero selbst geriet wie die anderen Herero-Führer in Schulden und der Druck auf ihn stieg, dem entgegenzuwirken.

Das Maharero-Denkmal am Grab von Samuel Maharero

Am 12. Januar 1904 befahl Maherero einen Angriff auf die Farmen deutscher Siedler. Auf deutscher Seite gab es Verletzte und viele Kühe wurden gefangen. Im folgenden Jahr viele Schlachten zwischen den Deutschen Schutztruppen und die Hereros kämpften. Diese Schlachten fanden oft in der Nähe von Wasserlöchern statt und die Herero-Krieger zogen sich in der Nähe der Wasserberg. Am 11. August 1904 wurden Maherero und seine Kämpfer schließlich am selben Waterberg besiegt.

Die verbliebenen Ovaherero flohen dann aus der Kalahari Wüste im. Viele starben in der trockenen Wüste an Erschöpfung, Hunger und Durst. Maharero gelang es, die Grenze zum britischen Bechuanaland zu überqueren, das heute nur noch mit einem kleinen Teil seiner Bevölkerung lebt Botswana, kreuzen. Er erhielt von den Briten Asyl und starb, wie so viele seiner Landsleute, im Exil.

Er wurde umgebettet in Okahandja. Jedes Jahr am 26. August versammeln sich dort die Ovaherero, um ihrer Vorfahren zu gedenken.

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